22 March 2026, 14:22

1.000 Kölner demonstrieren gegen Rassismus – kleiner, aber lautstark

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, was auf eine Protestaktion gegen Rassismus hindeutet.

1.000 Kölner demonstrieren gegen Rassismus – kleiner, aber lautstark

Mehr als tausend Menschen gingen am Samstag in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt; Teilnehmer trugen Fahnen und Schilder mit Botschaften wie "Herz statt Hass". Die Organisatoren hatten sich eine größere Beteiligung erhofft, doch die Polizei bestätigte etwas mehr als 1.000 Teilnehmer.

Der Marsch startete am Sudermannplatz, wo sich die Menge versammelte, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zog. Die Veranstaltung war Teil eines Aufrufs des Bündnisses "Köln stellt sich quer", zu dem Gruppen wie "Köln gegen Rechts", "ReachOut Köln" und die Amadeu-Antonio-Stiftung gehören. Diese Organisationen hatten in den vergangenen Jahren ähnliche Proteste organisiert, bei denen zwischen 5.000 und 15.000 Menschen teilnahmen.

Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Demonstranten gerechnet, doch erste Schätzungen zeigten deutlich weniger Teilnehmer. Am Rudolfplatz schloss sich an den Marsch eine Kundgebung an, bei der der Künstler Jacques Tilly einen satirischen Wagen präsentierte. Tilly, bekannt für seine Kritik an der rechtspopulistischen AfD, verlieh der Veranstaltung damit eine provokante Note.

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In den Vorjahren hatten Demonstrationen wie "Köln gegen Rechts" im Juni 2024 und eine weitere im November 2022 jeweils 10.000 bzw. 8.000 Teilnehmer mobilisiert. Die diesmal kleinere Versammlung spiegelte dennoch die anhaltenden lokalen Bemühungen wider, Rassismus und Diskriminierung entgegenzutreten.

Die Protestaktion endete mit Reden und Aktionen in der Nähe des Rudolfplatzes. Zwar war die Teilnehmerzahl geringer als in den Jahren zuvor, doch die Veranstaltung setzte ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus in der Stadt. Organisatoren und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um ihr Engagement für Gleichberechtigung und Antidiskriminierung zu bekräftigen.

Quelle