Aachens Jobprogramm für junge Migranten erhält 97.000 Euro Landesförderung
Stefanie GeißlerAachens Jobprogramm für junge Migranten erhält 97.000 Euro Landesförderung
Aachens Programm "Berufliche Unterstützung für Jugendliche" erhält neue Förderung von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Das Aachener Programm zur beruflichen Förderung von Jugendlichen wird von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit zusätzlichen Mitteln unterstützt. In diesem Jahr stellte das Ministerium 97.000 Euro für die Arbeit mit jungen Migrantinnen und Migranten bereit. Die Initiative begleitet Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren beim Aufbau von Sprachkenntnissen und beruflichen Perspektiven.
Das Projekt besteht bereits seit einem Jahrzehnt und bietet täglichen Deutschunterricht sowie berufliche Qualifizierungsmaßnahmen an. Ein besonderes Angebot ist der "Perspektiv-Workshop", in dem die Teilnehmenden gemeinsam mit Fachkräften mögliche Berufswege erkunden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt darauf, jungen migrantischen Frauen einen sicheren Raum zu bieten, in dem sie Fähigkeiten entwickeln und Netzwerke knüpfen können.
Lokale Verantwortungsträger betonen die Wirksamkeit des Programms. Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen unterstrich die Bedeutung individueller Förderung, um junge Geflüchtete bei der Integration zu unterstützen. Unterdessen besuchte Josefine Paul, die Integrationsministerin des Landes, das Projekt in Aachen, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen. Sie lobte dessen Rolle bei der Verbesserung sozialer Teilhabe und der Arbeitsmarktchancen für Geflüchtete.
Finanziert wird die Initiative vom Landschaftsverband Rheinland und arbeitet mit zahlreichen Partnern zusammen, um Teilnehmende zu gewinnen. Mit einem strukturierten Ansatz verbindet das Programm Sprachförderung mit praxisnahen Workshops und schafft so eine Brücke zwischen Bildung und Berufseinstieg.
Die zusätzliche Förderung in Höhe von 97.000 Euro ermöglicht es dem Programm, seine maßgeschneiderte Unterstützung für junge Migrantinnen und Migranten fortzuführen. Durch Sprachkurse, Berufsvorbereitung und Mentoring hilft es den Teilnehmenden, eine stabile Zukunft aufzubauen. Das Projekt bleibt eine zentrale Anlaufstelle für Integration in der Region.






