Abstiegsangst vs. Aufwärtstrend: Dresden kämpft in Bochum um die Wende
Stefanie GeißlerAbstiegsangst vs. Aufwärtstrend: Dresden kämpft in Bochum um die Wende
Dynamo Dresden trifft am Freitagabend auf den VfL Bochum in einem entscheidenden Zweitliga-Duell. Die Gäste, die seit neun Spielen ohne Sieg sind, reisen verzweifelt auf Punktejagd ins Ruhrstadion. Die Hausherren hingegen wollen unter Trainer Uwe Rösler ihre starke Serie fortsetzen.
Anpfiff ist um 18:30 Uhr vor erwarteten rund 26.000 Zuschauern, darunter etwa 2.500 mitgereiste Dynamo-Fans, die sehnlichst auf ein Ende der negativen Serie ihrer Mannschaft hoffen.
Dresden muss dabei auf wichtige Spieler verzichten: Sascha Risch, Jakob Zickler, Tony Menzel und Vinko Šapina fallen verletzungsbedingt aus, was Lücken im Kader hinterlässt. Dennoch zeigt sich Cheftrainer Thomas Stamm zufrieden mit den Trainingsfortschritten und anerkennt die jüngste Leistungssteigerung Bochums.
Die Rösler-Elf hat sich seit seinem Amtsantritt im Oktober 2023 deutlich verbessert: Vier Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche, in Pflichtspielen blieb das Team seither ungeschlagen. Diese Aufwärtstendenz macht die Aufgabe für die Sachsen – aktuell auf Platz 17 mit nur sieben Punkten aus zwölf Spielen – umso schwieriger.
Es ist das 25. Aufeinandertreffen beider Klubs. Historisch führt Bochum mit zehn Siegen gegenüber Dresdens fünf, neun Partien endeten remis.
Für Dynamo geht es um alles: Ein Erfolg wäre dringend nötig, um aus der Abstiegszone zu kommen. Bochum hingegen will die Serie ohne Niederlage unter Rösler fortsetzen. Das Ergebnis könnte für beide Teams weitreichende Folgen für den weiteren Saisonverlauf haben.






