11 June 2026, 00:23

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule mit Landesförderung

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule mit Landesförderung

Arnsberg und Meschede bündeln ihre Kräfte, um eine neue kommunale Jugendkunstschule aufzubauen. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszuweiten. Die Finanzierung der Initiative übernimmt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das die Förderung für drei Jahre zusagt.

In diesem Jahr wird ein Kunstmobil namens KUMO durch die Region touren, um Ideen für das künftige Angebot der Schule zu sammeln. Insgesamt werden acht KUMOs eingesetzt – vier in Meschede und vier in Arnsberg –, die jeweils 30 Stunden kulturelle Aktivitäten anbieten. Beate Herrmann leitet das Vorhaben und besucht Künstler:innen sowie Einrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern, um mögliche Teilnehmende zu gewinnen.

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Die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. aus Schmallenberg wird die Gründungsphase unter Herrmanns Leitung unterstützen. Künstler:innen aus der Region sind aufgerufen, sich bei der Organisation zu melden, um sich zu beteiligen. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst.

Ab dem nächsten Jahr entstehen auf Basis eines pädagogischen Konzepts die ersten Programme. Die Jugendkunstschule wird ohne festen Standort arbeiten und stattdessen ein Netzwerk lokaler Künstler:innen nutzen, um dezentrale kulturelle Jugendbildung anzubieten. Das Projekt setzt auf die Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Einrichtungen vor Ort. Die Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft sichert die Entwicklung in den kommenden drei Jahren. Die finanziellen Beiträge von Arnsberg und Meschede helfen, die Initiative nachhaltig zu etablieren.

Quelle