13 March 2026, 22:23

Aus Müll wird Strom: Ahaus verwandelt alte Deponie in Solarkraftwerk

Ein Denkmal in einem Park mit einer Tafel, auf der "Denkmal für die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe" steht, umgeben von Gras, trockenen Blättern, einem Weg, Bäumen, Pflanzen, einem Straßenmast, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Aus Müll wird Strom: Ahaus verwandelt alte Deponie in Solarkraftwerk

Stillgelegte Deponie in Ahaus-Alstätte wird zum Solarkraftwerk

Auf einer stillgelegten Mülldeponie in Ahaus-Alstätte entsteht bald ein großer Solarpark. Der Kreis Borken hat das Projekt genehmigt, das brachliegendes Gelände in eine erneuerbare Energiequelle verwandeln soll. Trotz laufender Bodensetzungen gilt das Areal als ideal für die Solarnutzung, während klassische Bebauung dort kaum infrage kommt.

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft Westmünsterland (AWM) zeichnet für das 1,6-Millionen-Euro-Projekt verantwortlich. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch den Solarpark sinkende Unterhaltskosten für die Deponie – was langfristig die Müllgebühren für die Haushalte in der Region senken könnte.

Damit das Vorhaben staatliche Fördergelder erhält, muss die Anlage bis Mitte 2025 in Betrieb gehen. Neben der Solarstromerzeugung wird der Standort zudem als möglicher Standort für großtechnische Energiespeicher geprüft, etwa zur Zwischenspeicherung von Überschussstrom aus Windkraft.

Wie viele ähnliche Projekte es in Nordrhein-Westfalen bereits gibt, ist unklar. Doch in den vergangenen Jahren hat die Region vermehrt Interesse daran gezeigt, alte Deponien für die Energiewende zu reaktivieren.

Aus der stillgelegten Mülldeponie wird so ein Lieferant für sauberen Strom. Gelingt das Vorhaben, könnte es die finanziellen Belastungen der Anwohner verringern und gleichzeitig die regionalen Klimaziele voranbringen. Entscheidend ist nun, die Frist für die Fördermittel bis Mitte 2025 einzuhalten.

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