Bad Salzuflen baut neue Regenwasserbehandlungsanlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle
Julian KlingelhöferBad Salzuflen baut neue Regenwasserbehandlungsanlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle
Bad Salzuflen beginnt im Oktober mit Bau einer neuen Regenwasserbehandlungsanlage
Ab Oktober startet Bad Salzuflen mit dem Bau einer modernen Regenwasserbehandlungsanlage, die die Verschmutzung lokaler Gewässer verringern soll. Durch Filterung von Mikroplastik und Schwermetallen wird das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Bauarbeiten finden entlang der Heerser Mühle statt, wobei es für Anwohner und Besucher zu vorübergehenden Einschränkungen kommen wird.
Die neue Anlage wird Oberflächenwasser aus der Kingspan Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie angrenzenden Industriegebieten im Bereich Im Weingarten aufbereiten. Bevor das Wasser in den Brökerbach geleitet wird, filtert das System schädliche Stoffe wie Kunststoffpartikel und giftige Metalle heraus. Dadurch soll die Belastung durch belastetes Oberflächenwasser deutlich reduziert werden.
Die Bauarbeiten beginnen am 20. Oktober 2022 und dauern bis März 2023. Während dieser Zeit wird die Heerser Mühle für etwa acht Wochen vollständig gesperrt. Rettungsdienste und Einsatzkräfte können das Gebiet jedoch über eine temporäre Zufahrt erreichen.
Besucher des Umweltzentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder des Verwaltungsgebäudes in der Oerlinghauser Straße 95 werden gebeten, außerhalb der Baustellenzone zu parken. Eventuell gefällte Bäume werden im Einklang mit den Richtlinien der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe wieder aufgeforstet.
Bei Fragen zum Projekt steht das Tiefbauamt unter der Telefonnummer (05222) 95 22 52 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Die Anlage soll die Wasserqualität verbessern, indem Schadstoffe abgefangen werden, bevor sie in öffentliche Gewässer gelangen. Nach Fertigstellung wird sie helfen, die Auswirkungen von Regenfällen zu bewältigen und lokale Ökosysteme zu schützen. Betroffene Anwohner und Unternehmen wurden über die vorübergehenden Sperrungen und Ausweichmöglichkeiten informiert.






