Bayer Leverkusen beginnt mit taktischem Experiment in die Champions League
Stefanie GeißlerBayer Leverkusen beginnt mit taktischem Experiment in die Champions League
Bayer Leverkusen startete mit einem Unentschieden gegen Kopenhagen in die Champions-League-Saison 2025/26. Trainer Kasper Hjulmand setzte im Spiel mutige taktische Änderungen durch und wechselte die Formation, um zumindest einen Punkt zu sichern. Vor dem nächsten Spiel gegen Gladbach stehen nun weitere Anpassungen an.
Hjulmand nahm in der 51. und 67. Minute jeweils eine Doppelführung vor. Dadurch änderte sich die Aufstellung von einem 3-4-3- zu einem 4-2-3-1-System. Später gab er zu, dass die Mannschaft die neue Taktik vor dem Spiel nicht trainiert hatte.
Verletzungen und Sperren erschweren die Situation zusätzlich. Exequiel Palacios fällt weiterhin aus, sodass García als einziger verfügbarer zentraler Mittelfeldspieler bleibt. Für das anstehende Spiel sind zudem Robert Andrich und Exequiel Fernandez gesperrt. Hjulmand nannte Malik Tillman, Axel Tape, Lucas Vázquez und Ibrahim Maza als mögliche Kandidaten, um das fehlende Duo zu ersetzen.
In Abwesenheit von Andrich wird Alejandro Grimaldo die Mannschaft als Kapitän führen. Hjulmand lobte Grimaldos Fähigkeiten bei Standardsituationen und verglich sie mit denen von Christian Eriksen. Gleichzeitig betonte er, dass die Führungsverantwortung im Team verteilt werde.
Leverkusens Remis gegen Kopenhagen war das Ergebnis taktischer Experimente und Anpassungen während der Partie. Nun muss sich die Mannschaft auf das Spiel gegen Gladbach ohne wichtige Leistungsträger einstellen. Grimaldos Führung und seine Qualität bei Standards werden in den kommenden Partien entscheidend sein.






