Bayerns umstrittenes Abseits-Tor bringt Kölns Pokal-Aus – Ex-Schiri Gräfe empört
Stefanie GeißlerBayerns umstrittenes Abseits-Tor bringt Kölns Pokal-Aus – Ex-Schiri Gräfe empört
FC Bayern München sichert sich mit 4:1 gegen den 1. FC Köln den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale und beendet damit die Pokalsaison der Gastgeber. Die Partie war von einer umstrittenen Szene geprägt, nachdem ein Abseits-Tor gegeben wurde – was einen ehemaligen Spitzen-Schiedsrichter zu harter Kritik veranlasste. Die Bayern ziehen nun in die nächste Runde ein, in der der Videobeweis (VAR) zum Einsatz kommt.
Die Begegnung nahm eine entscheidende Wende, als Konrad Laimer vom FC Bayern einen Schuss abgab, der zunächst gehalten wurde – doch Luis Díaz verwertete den Abpraller zum Torerfolg. Rückblicke zeigten jedoch, dass Díaz zum Zeitpunkt der Ballabgabe in einer klaren Abseitsposition stand. Dennoch blieb die Fahne des Schiedsrichterassistenten unten, und das Tor zählte.
Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe verurteilte den Fehler später in den sozialen Medien. Er betonte, dass das Abseits auch ohne VAR hätte erkannt werden müssen. Díaz’ Tor, gefolgt von einem schnellen Treffer von Harry Kane, besiegelte schließlich die Überlegenheit der Münchner.
Mit dem Sieg steht Bayerns Platz in der nächsten Runde fest. Die Auslosung des Achtelfinals findet am 2. November statt, wobei der Videobeweis in allen kommenden Spielen verfügbar sein wird. Für den 1. FC Köln ist der Pokalwettbewerb nach der Niederlage beendet.
Die Bayern bereiten sich nun auf ihr Achtelfinale vor, in dem sie von der VAR-Unterstützung profitieren werden. Die Diskussion um die umstrittene Abseitsentscheidung unterstreicht einmal mehr die anhaltende Debatte über die Schiedsrichterleistungen im deutschen Fußball.






