Betrüger nutzen "Schock-Anrufe": Wie eine Bielefelderin zweimal hereinfiel
Stefanie GeißlerBetrüger nutzen "Schock-Anrufe": Wie eine Bielefelderin zweimal hereinfiel
Behörden warnen vor Zunahme betrügerischer "Schock-Anrufe"
Betrüger geben sich zunehmend als Polizisten oder Beamte aus und setzen auf aggressive Methoden, um Opfer unter Druck zu setzen und sie zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu bewegen. Eine Frau aus Bielefeld fiel innerhalb von nur drei Jahren gleich zweimal auf solche Anrufe herein.
Im Jahr 2022 und erneut 2025 erhielt eine Bielefelderin Anrufe von Kriminellen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Mit erfundenen Geschichten über Familiennotfälle oder Unfälle versetzten sie die Angerufene in Panik. Die Betrüger forderten anschließend Bargeld oder Schmuck – ausnutzend, dass das Opfer in dieser Situation kaum klar denken konnte.
Die Polizei betont: Echte Beamte verlangen niemals am Telefon Geld. Bei verdächtigen Anrufen unbekannter Nummern mit solchen Forderungen sollte man sofort auflegen. Nicht selten kontaktieren die Täter ihre Opfer auch nach gescheiterten Versuchen erneut.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen, die durch Alter oder emotionale Belastung leichter manipulierbar sind. Die Behörden raten daher, mit älteren Angehörigen und Nachbarn über diese Risiken zu sprechen. Offene Gespräche können helfen, Betrug zu verhindern.
Wer sich informieren möchte, findet auf den Seiten der Bund-Länder-Kommission zur Kriminalprävention und der Landespräventionsräte Tipps, wie man sich vor Betrug schützen kann. Wer die Anzeichen eines Betrugsanrufs erkennt, kann die Täter stoppen. Achtsamkeit und Wissen bleiben die besten Waffen gegen diese dreisten Maschen.






