Deutschland und Niederlande stärken grenzüberschreitende Polizeizusammenarbeit gegen Migration und Kriminalität
Stefanie GeißlerDeutschland und Niederlande stärken grenzüberschreitende Polizeizusammenarbeit gegen Migration und Kriminalität
Hochrangige Beamte der deutschen Bundespolizei und der niederländischen Königlichen Marechaussee trafen sich am 1. Oktober 2025, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken. Bei den Gesprächen ging es vor allem um die Bekämpfung irregulärer Migration und weiterer gemeinsamer Sicherheitsherausforderungen entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Die seit Langem bestehende Partnerschaft spielt eine zentrale Rolle bei der Steuerung temporärer Grenzkontrollen und gemeinsamer Polizeieinsätze.
Die Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin arbeiten bereits seit Jahren eng mit der Königlichen Marechaussee zusammen. Diese Kooperation wird nun durch das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande gefördert, das von der Europäischen Union finanziert wird. Das Projekt mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Königlichen Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin" zielt darauf ab, die Abstimmung in Sicherheitsfragen zu verbessern.
Das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch fungiert als zentrale Schnittstelle für die Kommunikation zwischen den beiden Behörden. Es sorgt für einen reibungslosen Austausch, insbesondere während der Phasen temporärer Grenzkontrollen an den Binnengrenzübergängen. Solche Kontrollen erfordern eine ständige Abstimmung zwischen deutschen und niederländischen Stellen, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.
Die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität bleibt eine Priorität der Partnerschaft. Beide Behörden konzentrieren sich darauf, irreguläre Migration zu verhindern und andere Straftaten zu unterbinden, die sich über die Grenze erstrecken. Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin unter +49 (0)2241 238-1444 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Das Treffen am 1. Oktober unterstrich das gemeinsame Engagement für grenzüberschreitende Sicherheitsoperationen. Mit laufender EU-Förderung und einem dedizierten Verbindungsbüro werden die Behörden ihre Zusammenarbeit bei der Migrationskontrolle und Kriminalitätsprävention weiter vertiefen. Die Partnerschaft bleibt unverzichtbar, um die Herausforderungen an der gemeinsamen deutsch-niederländischen Grenze zu bewältigen.






