Deutschland vergibt Millionenaufträge für Kamikaze-Drohnen an Rheinmetall und Start-ups
Gesine StolzeDeutschland vergibt Millionenaufträge für Kamikaze-Drohnen an Rheinmetall und Start-ups
Deutschland steht kurz davor, bedeutende Rüstungsaufträge für Kamikaze-Drohnen an zwei Start-ups sowie an Rheinmetall zu vergeben. Die Verträge im Wert von jeweils knapp 300 Millionen Euro sollen die Verteidigung der NATO-Ostflanke stärken. Die formalen Vereinbarungen stehen jedoch noch aus.
Die Aufträge sehen die Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen für eine neue deutsche Brigade vor, die in Litauen stationiert wird. Ziel ist es, die Abwehrkräfte entlang der östlichen NATO-Grenze zu Russland zu verstärken.
Die beiden Rüstungs-Start-ups Helsing und Stark werden den Auftrag gemeinsam mit Rheinmetall umsetzen. Letzteres stellt das bewaffnete Drohnensystem FV-014 (Raider) bereit. Die Bundesregierung erhofft sich von diesem Schritt eine Förderung von Innovation und Wettbewerb in der Rüstungsindustrie.
Helsing, mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, gilt als wertvollstes Rüstungs-Start-up Europas. Stark, 2021 gegründet, zählt unter seinen Investoren Peter Thiel und Sequoia Capital.
Der Deal stellt eine erhebliche Investition in Drohnentechnologie für die NATO-Front dar. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, werden moderne Systeme an die deutschen Streitkräfte in Litauen ausgeliefert. Die Drohnen sollen eine Schlüsselrolle für die regionale Sicherheit spielen.






