21 March 2026, 00:30

Deutschlands Handballer triumphieren mit 41:38 gegen Ägypten vor Heimkulisse

Mannergruppe in Fußballtrikots klatscht auf einem Fußballfeld.

Deutschlands Handballer triumphieren mit 41:38 gegen Ägypten vor Heimkulisse

Deutschlands Handball-Männer feiern packenden 41:38-Sieg gegen Ägypten in Dortmund

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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Männer hat am Samstag in Dortmund einen mitreißenden 41:38-Erfolg gegen Ägypten eingefahren. In der torreichen Partie fielen insgesamt 79 Treffer, wobei Juri Knorr mit seiner Torgefährlichkeit als bester Werfer glänzte. Der Sieg markiert einen selbstbewussten Auftakt nur 300 Tage vor der WM im eigenen Land, die im Januar 2025 stattfindet.

Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason setzte sich mit schnellen Kontern und einer präzisen Offensive durch, während sie die starke Rückraumreihe Ägyptens in Schach hielt. Besonders Knorr erwies sich als entscheidend: Allein in der zweiten Halbzeit traf er innerhalb von zehn Minuten fünfmal und baute so die Führung aus. Trotz des Erfolgs räumte Gislason jedoch ein, dass die Defensive noch Schwächen aufweist, die es zu beheben gilt.

Das Spiel diente zugleich als Feier der EM-Silbermedaille, die Deutschland in diesem Jahr errungen hatte. Bei einer anschließenden Zeremonie sorgte ein Auftritt der Band GroßstadtEngel für eine festliche Stimmung. Die Begegnung eröffnet eine zweiteilige Testserie – das nächste Duell findet bereits am Sonntag in Bremen statt.

In den vergangenen drei Jahren hat sich die deutsche Abwehr deutlich verbessert: Bei großen Turnieren kassierte das Team im Schnitt nur 25,8 Gegentreffer pro Spiel. Diese Entwicklung trug maßgeblich dazu bei, dass die DHB-Auswahl bei der EM 2024 das Halbfinale und bei der WM 2025 das Viertelfinale erreichte – und damit den Abstand zu Top-Nationen wie Dänemark und Frankreich verringerte. Besonders starke Defensiveleistungen gegen Spanien und Norwegen unterstrichen den Fortschritt.

Der Sieg stärkt den Schwung im Vorfeld der Heim-WM im Januar. Während die Offensive auf Hochtouren lief, macht Gislasons Appell für eine stabilere Abwehr die Marschroute klar. Das zweite Testspiel gegen Ägypten in Bremen bietet nun die nächste Gelegenheit, das Spiel weiter zu verfeinern.

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