07 April 2026, 14:37

Diakonie Mönchengladbach kämpft um Finanzierung ihrer lebenswichtigen Suchthilfe

Balkendiagramm, das die Rückfallraten von Drogensucht mit anderen chronischen Krankheiten vergleicht, wobei die Balken farbcodiert sind, um die Schwere der Rückfallprozentsätze anzuzeigen.

Diakonie Mönchengladbach kämpft um Finanzierung ihrer lebenswichtigen Suchthilfe

Die Diakonie Mönchengladbach unterstützt seit 1975 Menschen mit Suchtproblemen. Ihr Beratungszentrum in der Mittelstraße 12 in Rheydt bietet Hilfe bei Alkohol-, Medikamenten- und digitalen Medienabhängigkeiten an. Nun fordert die Organisation bessere und nachhaltigere Finanzierung, um diese wichtigen Angebote aufrechterhalten zu können.

2024 suchten fast 1.000 Menschen Rat bei der Suchtberatung der Diakonie. Das Team hilft Betroffenen, Abhängigkeiten zu erkennen, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Therapien oder weitere Unterstützung zu finden. Die offene Informations- und Motivationsgruppe bietet zudem einen geschützten Raum für Austausch und erste Schritte zur Veränderung.

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Solche Beratungsstellen leisten frühzeitige, niedrigschwellige Hilfe, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten ist. Dennoch hatten 2024 drei Viertel der öffentlich geförderten Suchtberatungsstellen in Deutschland Schwierigkeiten, ihre Kosten zu decken. Die Diakonie Mönchengladbach drängt nun die Verantwortlichen, stabile Finanzmittel zu sichern, um Kürzungen bei den Angeboten zu vermeiden.

Die Nachfrage nach Suchthilfe bleibt hoch: Allein im vergangenen Jahr wandten sich 918 Menschen an die Diakonie. Ohne ausreichende Förderung drohen Einrichtungen wie die in Rheydt, ihr Angebot einzuschränken. Die Organisation setzt sich weiterhin für langfristige Finanzlösungen ein, um die zugängliche Hilfe für Betroffene zu erhalten.

Quelle