Dortmund feiert nachhaltige Mobilität mit kreativen Aktionen zur Europäischen Woche
Stefanie GeißlerDortmund feiert nachhaltige Mobilität mit kreativen Aktionen zur Europäischen Woche
Dortmund beteiligte sich in diesem Jahr mit kreativen Veranstaltungen an der Europäischen Mobilitätswoche
Die jährliche Kampagne der Europäischen Kommission fördert nachhaltige Verkehrslösungen in ganz Europa. Die Stadt Dortmund organisierte zahlreiche Aktionen, um Radfahren, Sicherheit und das Bewusstsein für alternative Mobilitätsformen zu stärken.
Die einwöchige Initiative fand vom 16. bis 22. September statt. Ein Höhepunkt war eine geführte Fahrradtour zu lokalen Wohnprojekten, bei der die Teilnehmer alternative Wohnmodelle kennenlernten und kostenlos Fahrradmagazine erhielten.
Kinder standen bei vielen Veranstaltungen im Mittelpunkt: 243 Mädchen und Jungen aus 17 Kindergärten nahmen an einem Malwettbewerb teil, bei dem Fahrradhelme als Preise vergeben wurden. Beim „Schneckenrennen“ üben junge Radfahrer spielerisch Gleichgewicht und Sicherheit. Gleichzeitig besuchten 120 Dritt- und Viertklässler die „Erlebnistour Verkehrssicherheit und Mobilität“ am Nordmarkt, um richtiges Verhalten im Straßenverkehr zu lernen.
Auch ältere Schüler waren aktiv: An der Hauptschule Husen nahmen 75 Fünft- und Sechstklässler an einem Verkehrssicherheitsworkshop mit Fahrradsimulator und Reaktionstest teil. Das „Fahrrad-Dankeschön-Fest“ sorgte für festliche Stimmung – Radfahrer und Fußgänger wurden mit Erfrischungen überrascht, und in einem Tunnel brannten Kerzen. Die Initiative Grüne Kultur Dortmund steuerte eine „Kulturtour“ mit Livemusik in einer Straßenbahn bei und überreichte der NRW-Ministerin für Kultur und Wissenschaft eine neue Fahrradkarte.
Die Veranstaltungen sollten nachhaltige Mobilität sichtbarer und attraktiver machen. Dortmunds Engagement umfasste praktische Bildung, Gemeinschaftsaktionen und kulturelle Elemente. Jede Aktivität unterstrich das Ziel der Kampagne: sichere und umweltfreundliche Verkehrsalternativen zu fördern.






