Duisburgs OB Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027
Traude SchleichDuisburgs OB Sören Link verzichtet auf SPD-Spitzenkandidatur für NRW-Wahl 2027
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hat bestätigt, dass er nicht als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen antreten wird. Diese Entscheidung fällt trotz früherer Berichte, wonach Bundesarbeitsministerin Barbara Bas (SPD) sich für seine Nominierung bis Januar eingesetzt hatte. Links Absage zwingt die Partei nun, nach einem neuen Kandidaten für die Führung der Wahlkampagne zu suchen, während die Planungen voranschreiten.
Links Entscheidung folgt auf seine jüngste Wiederwahl zum Duisburger Oberbürgermeister, die er mit großer Mehrheit gewann. Er bezeichnete das Ergebnis als klaren Auftrag und persönliche Verantwortung. Sein Fokus liege weiterhin darauf, der Stadt zu dienen, statt eine Rolle auf Landesebene anzustreben, betonte er.
Die NRW-SPD hatte ursprünglich vor, ihre Wahlstrategie im Januar zu finalisieren, wobei Link zunächst als aussichtsreicher Kandidat galt. Bundesvorsitzende Bas soll sich für seine frühe Nominierung als Spitzenkandidat für den Wahlkampf 2027 ausgesprochen haben. Doch mit Links Rückzug eröffnet sich nun anderen qualifizierten Mitgliedern der Partei die Chance auf die Kandidatur.
Bisher wurde noch kein Nachfolger benannt, doch die SPD versichert, über mehrere fähige Kandidaten zu verfügen, die bereitstehen. Der Auswahlprozess rückt nun in den Mittelpunkt, während sich die Partei auf die anstehende Wahl vorbereitet.
Ohne Link im Rennen muss die SPD nun einen neuen Spitzenkandidaten bestimmen, bevor die Wahlkampfplanung abgeschlossen werden kann. Diese Entscheidung wird die Ausrichtung der Partei in einer entscheidenden Landtagswahl prägen. Link selbst wird unterdessen seine Arbeit in Duisburg fortsetzen, wo er nach seinem jüngsten Erdrutschsieg weiterhin eine dominierende politische Figur bleibt.






