Emscher Park in Essen wird zum Abenteuer- und Naturparadies für die IGA 2027
Julian KlingelhöferEmscher Park in Essen wird zum Abenteuer- und Naturparadies für die IGA 2027
Im Emscher Park in Essen hat eine umfassende Neugestaltung begonnen – ein zentrales Projekt im Rahmen der Initiative "Unser Stadtportal" im Vorfeld der Internationalen Gartenbauausstellung 2027 (IGA 2027). Die Bauarbeiten starteten am 12. Februar 2026 und umfassen unter anderem eine neue Abenteuersportanlage auf rund 4.200 Quadratmetern. Das Vorhaben ist eng mit der bevorstehenden IGA 2027 verknüpft, die das Ruhrgebiet in einen riesigen, vernetzten Ausstellungsraum verwandeln wird.
Die neue Abenteuersportanlage bietet Aktivitäten für alle Altersgruppen. Im Mittelpunkt stehen eine Kinder-Pumptrack-Strecke, Parkour- und Calisthenics-Bereiche sowie ein Beachvolleyballfeld. Nach dem Ende der IGA 2027 kommt zudem ein Skatepark hinzu, dessen Bau 2028 beginnen soll.
Doch der Park hat mehr zu bieten als nur Sport. Familien und Besucher finden hier einen eingezäunten Hundauslauf, einen Fitnessparcours mit Trainingsstationen und eine große Spiel- und Sportwiese. Zum Entspannen werden Sitzgelegenheiten und zwei Bankwände installiert. Für Kinder gibt es neue Spielmöglichkeiten wie ein Wippenholz, Weiden-Spielbüsche und eine Kletterskulptur.
Die Umgestaltung beschränkt sich nicht auf Freizeitangebote: Neue Lebensräume wie ein Sandarium, eine Totholzzone und ein Feuchtbiotop fördern die biologische Vielfalt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 3,6 Millionen Euro, finanziert über die "Richtlinien zur Städtebauförderung 2023" sowie das "ERDF/JTF-Programm NRW 2021–2027".
Die IGA 2027 selbst findet vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 unter dem Motto "Zukunft blüht auf" statt und erstreckt sich über 53 Städte – das Ruhrgebiet wird so zu einem einheitlichen metropolitanen Erlebnisraum.
Das Projekt im Emscher Park ist ein wichtiger Schritt bei Essens Vorbereitungen auf die IGA 2027. Nach der Fertigstellung wird der Park den Bewohnern und Besuchern Sport-, Spiel- und Naturflächen bieten. Dank der Förderung und Planung werden die Aufwertungen auch lange nach der Ausstellung der Gemeinschaft zugutekommen.






