12 April 2026, 00:26

Enni investiert 14 Millionen Euro in zweiten Großspeicher für erneuerbare Energien

Luftaufnahme eines Solarparks mit Solarpanelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

Enni investiert 14 Millionen Euro in zweiten Großspeicher für erneuerbare Energien

Energieversorger Enni treibt Pläne für zweites Großspeicher-Projekt in Neukirchen-Vluyn voran

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Der Energieanbieter Enni setzt seine Pläne für eine zweite große Batteriespeicheranlage in Neukirchen-Vluyn um. Der Vorstand des Unternehmens hat grünes Licht für eine Investition von 14 Millionen Euro gegeben, um die lokale Stromversorgung zu stärken und den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Vorstandsvorsitzender Stefan Krämer hat für seine langfristige Strategie die Rückendeckung des Aufsichtsrats erhalten.

Die neue Speicheranlage entsteht auf einem bereits ausgewählten Gelände mit direktem Netzzugang. Mit einer Leistung von 24 Megawatt und einer Kapazität von 60 Megawattstunden soll sie Schwankungen im Stromnetz ausgleichen und den Anschluss weiterer Solar- und Windparks ermöglichen. Solche Großspeicher nehmen überschüssigen Strom bei geringer Nachfrage auf und geben ihn in Spitzenlastzeiten wieder ab.

Ennis erstes Speicherprojekt im Eurotec Technology Park in Moers steht kurz vor der Fertigstellung. Zwölf Batteriecontainer sind bereits angeliefert worden; der Betrieb soll im Januar 2025 aufgenommen werden. Zudem integriert das Unternehmen kleinere Speichereinheiten in Solaranlagen nahe seiner Wasseraufbereitungsanlagen, um auch bei Stromausfällen die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten.

Das zweite Batterieprojekt verspricht attraktive Renditen für Ennis Aktionäre – vor allem lokale Kommunen, die mehrheitlich am Unternehmen beteiligt sind. Die Investition passt zu Ennis Bestrebungen, die Infrastruktur zu modernisieren und gleichzeitig die Energiewende voranzutreiben.

Mit der Vorstandszusage und einem gesicherten Standort wird die zweite Speicheranlage eine Schlüsselrolle für die Stabilität des regionalen Stromnetzes spielen. Zudem schafft das Projekt Möglichkeiten für den weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie in der Region. Die Bauarbeiten sollen zeitnah beginnen, die Inbetriebnahme ist für die kommenden Jahre geplant.

Quelle