Erdbeersaison 2026 in NRW eröffnet: Familienbetriebe starten mit Rekordernte
Stefanie GeißlerErdbeersaison 2026 in NRW eröffnet: Familienbetriebe starten mit Rekordernte
Erdbeersaison in Nordrhein-Westfalen offiziell eröffnet – erste Fruchternte 2026
In Nordrhein-Westfalen hat die Erdbeersaison offiziell begonnen und damit die erste Obsternte des Jahres 2026 eingeläutet. Lokale Vertreter und Landwirte kamen zusammen, um den Start der Produktion zu feiern, die eine zentrale Rolle für die jährliche deutsche Erdbeerernte von 128.000 Tonnen spielt. Allein die Region trägt fast ein Viertel der nationalen Produktion bei – vor allem dank familiengeführter Betriebe.
Die Eröffnungsfeier fand auf dem Hof der Familie Fruhen in Tönisvorst statt, wo die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Bürgermeister Kevin Schagen anwesend waren. Die Fruhens bauen auf zwölf Hektar Erdbeeren an und verkaufen die Hälfte ihrer Ernte direkt – unter anderem über ihren eigenen Hofladen.
Die 324 Erdbeerbetriebe in Nordrhein-Westfalen, meist in Familienhand, haben die Erntesaison auf über sechs Monate ausgedehnt. Im vergangenen Jahr produzierte die Region 16.900 Tonnen im Freiland und 13.800 Tonnen unter Schutzabdeckungen wie Folientunneln. Diese ermöglichen eine um zwei bis vier Wochen frühere Ernte im Vergleich zu herkömmlichen Methoden.
Weltweit gibt es über 1.000 Erdbeersorten, doch vor Ort werden rund 40 Varietäten angebaut. Da die Früchte früh reifen, sind sie jedes Jahr die ersten, die in der Region geerntet werden. Die verlängerte Anbausaison und moderne Techniken sichern monatelang eine stetige Versorgung mit Erdbeeren. Familienbetriebe wie die Fruhens treiben die Produktion voran und verkaufen frische Ware direkt an Verbraucher. Nordrhein-Westfalen bleibt damit ein zentraler Akteur in Deutschlands Erdbeerwirtschaft.






