23 March 2026, 08:20

Erster gemeinsamer Iftar in Wesel schafft Brücken zwischen Religionen

Eine Gruppe von Menschen hält Teller mit Essen, eine Schüssel und Löffel auf der rechten Seite, mit dem Text "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen ins Bett" oben.

Erster gemeinsamer Iftar in Wesel schafft Brücken zwischen Religionen

Erster gemeinschaftlicher Iftar in Wesel fördert interreligiösen Dialog

Am 13. März 2026 richtete Wesel seinen ersten gemeinschaftlichen Iftar aus und brachte Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zusammen. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog stärken und das gegenseitige Verständnis in der Stadt fördern. Rund 100 Gäste nahmen teil, darunter Vertreter lokaler Vereine, religiöser Gruppen und zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Organisiert wurde der Iftar gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel. Das Fasten im Ramadan, eine der fünf Säulen des Islam, hat für Muslime eine tiefe religiöse Bedeutung und steht für Besinnung, Selbstreflexion und Gemeinschaft.

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Julian Agushi von Horizont e.V. leitete zum Sonnenuntergang den Gebetsruf ein und markierte damit den Moment des Fastenbrechens. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, begrüßte die Anwesenden mit den Worten: "Heute Abend brechen wir das Brot gemeinsam", ein Symbol für Einheit und Verbundenheit.

Bürgermeister Rainer Benien betonte die Bedeutung der Begegnung für den Aufbau von gegenseitigem Respekt und Verständnis. Vertreter lokaler Gemeinden sprachen über Achtsamkeit, Teilung und den Geist des Ramadan. Ähnliche interreligiöse Iftar-Veranstaltungen fanden bereits in anderen deutschen Stadtteilen statt, etwa in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf, als Teil laufender Bemühungen um interkulturellen Austausch.

Die Veranstaltung vereinte vielfältige Gruppen aus Wesels religiösen und zivilgesellschaftlichen Gemeinschaften. Beim gemeinsamen Mahl festigten die Teilnehmenden die Bande der Solidarität und Zusammenarbeit. Die Organisatoren hoffen, dass solche Begegnungen weiterhin Brücken zwischen den Glaubensrichtungen in der Stadt schlagen werden.

Quelle