Essen investiert 3,5 Millionen Euro in die Modernisierung von elf Sportanlagen bis 2028
Stefanie GeißlerEssen investiert 3,5 Millionen Euro in die Modernisierung von elf Sportanlagen bis 2028
Essens Ausschuss für Sport und Bäder gibt grüne Ampel für Millioneninvestition in Sportanlagen
Der Ausschuss für Sport und Bäder der Stadt Essen hat eine umfassende Modernisierung von elf Sportstätten im gesamten Stadtgebiet beschlossen. Die am 27. Januar 2026 genehmigten Maßnahmen umfassen den Austausch von Kunstrasenplätzen, die Erneuerung von Flutlichtanlagen sowie den Bau neuer Tribünen – insgesamt mit Kosten von über 3,5 Millionen Euro.
Den größten Posten stellt das Wilhelm-Haneke-Stadion dar, wo für rund 750.000 Euro ein Großfeld-Kunstrasenplatz sowie eine Stehplatz-Tribüne saniert werden. Es folgt der Helmut-Rahn-Sportkomplex, in dem zwei Großfelder neuen Belag erhalten und eine zweistufige Stehplatz-Tribüne für etwa 500.000 Euro errichtet wird.
An der Stankeitstraße wird der Kunstrasen ausgetauscht, die Beleuchtung modernisiert und eine Laufbahn mit Weitsprunganlage für rund 500.000 Euro gebaut. Auch die Sportanlage Im Löwental steht vor umfangreichen Arbeiten: Sowohl das Großfeld als auch der Jugendplatz erhalten neuen Belag – die Kosten belaufen sich auf etwa 520.000 Euro.
Vier weitere Standorte – Lichtenhorst, Buderusstraße, Am Krausen Bäumchen und Hubertusburg – bekommen jeweils neue Kunstrasenplätze, wobei die Investitionen zwischen 280.000 und 450.000 Euro liegen. Die Anlage in Hubertusburg wird zudem zu einem Multifunktionsfeld umgebaut. Im Sportpark Am Hallo wird die synthetische Laufbahn für rund 360.000 Euro instand gesetzt.
Die beschlossenen Projekte stellen einen bedeutenden Schritt zur Aufwertung der Essener Sportinfrastruktur dar. Die Bauarbeiten sollen in den kommenden Monaten beginnen und kommen Athlet:innen sowie Vereinen in der gesamten Stadt zugute. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant.






