14 March 2026, 14:23

Essen setzt auf schärfere Verkehrskontrollen für mehr Sicherheit an Schulen

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schulbereich vor" mit einer Person auf der linken Straßenseite, Bäumen, Polen, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Essen setzt auf schärfere Verkehrskontrollen für mehr Sicherheit an Schulen

Essen verschärft Verkehrskontrollen rund um Schulen im Rahmen des Aktionsplans "Essen: Eine Großstadt für Kinder"

Die Stadt Essen hat im Jahr 2025 tausende Kontrollen durchgeführt, um die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zur und von der Schule zu verbessern.

Alle Ziele für die Sicherheit auf Schulwegen wurden erreicht – die Behörden verzeichneten einen deutlichen Rückgang von Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Nähe von Bildungseinrichtungen.

Im Laufe des Jahres 2025 führten Essens Verkehrskontrollteams 3.595 Geschwindigkeitsmessungen in Schulnähe durch. Dabei wurden über 2,8 Millionen Fahrzeuge überwacht und 76.053 Tempoversöchse registriert. Trotz der hohen Verstoßzahl blieb die Gesamtquote der Geschwindigkeitsüberschreitungen mit 2,76 Prozent jedoch deutlich unter dem städtischen Zielwert von 10 Prozent.

Neben den beweglichen Kontrollen führten die Beamten zudem 1.267 stationäre Überwachungsmaßnahmen durch. Dazu zählten Park- und Halteverbotsprüfungen, die darauf abzielten, Gefahren auf Schulwegen zu verringern. Die Verkehrskontrolleure sprachen auch direkt mit Autofahrern und erklärten, wie illegales Parken und Rasen Kinder in Gefahr bringen.

Die Stadt übertraf ihre geplanten Kontrollquoten sowohl bei beweglichen als auch bei stationären Verstößen. Die Behörden bestätigten, dass sämtliche Sicherheitsziele für 2025 erreicht wurden – ein Beleg für Essens Engagement, junge Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Durch die ausgeweiteten Verkehrskontrollen ging die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße in Schulnähe zurück. Die Ergebnisse zeigen, dass gezielte Überwachung und Aufklärung die Risiken für Schülerinnen und Schüler verringern können. Die Stadt wird diese Maßnahmen im Rahmen ihrer laufenden Initiative für Kindersicherheit fortsetzen.

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