23 April 2026, 12:25

Essens Oberbürgermeister verurteilt Hass-Transparent gegen Polizei bei RWE-Spiel

Eine große Menge in einem Stadion hölt Fahnen und Banner, mit einem Metallzaun, einem Schild, einem Anzeigebildschirm und Deckenleuchten.

Essens Oberbürgermeister verurteilt Hass-Transparent gegen Polizei bei RWE-Spiel

Ein umstrittenes Transparent, das von Ultra-Fans während eines Spiels von Rot-Weiss Essen gezeigt wurde, hat scharfe Kritik vom Essener Oberbürgermeister ausgelöst. Die Aufschrift "Ganz Essen hasst die Polizei" wurde von Thomas Kufen als inakzeptabel und gefährlich verurteilt. Der Oberbürgermeister betonte, dass solche Botschaften die Grenzen der Meinungsfreiheit überschreiten und gesellschaftliche Werte untergraben.

Der Vorfall ereignete sich bei einem Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen den SSV Ulm. Als die Fans das Banner entrollten, reagierten Stadtvertreter umgehend. Kufen bezeichnete die Aussage als Hetze und stellte klar, dass die Meinungsfreiheit nicht die Verbreitung von Feindseligkeit decke.

Er bekräftigte Essens Verpflichtung zu Toleranz, Respekt und gegenseitigem Verständnis. Gleichzeitig lobte der Oberbürgermeister die Polizei für ihren Einsatz zur Sicherheit bei Fußballspielen. Zwar räumte er das Recht auf Protest ein, doch der Inhalt des Transparents stehe nicht für die Werte der Stadt.

Kufen versicherte, dass Essen hinter dem Verein und dessen Führung stehe, um solche Vorfälle künftig zu verhindern. Die Stadt werde weiterhin daran arbeiten, ähnliche Aktionen zu unterbinden.

Die Stellungnahme des Oberbürgermeisters unterstreicht Essens klare Haltung gegen Hassrede im öffentlichen Raum. Von Verein und Behörden werden weitere Schritte erwartet, um ein respektvolles Miteinander bei Spielen zu gewährleisten. Die Unterstützung der Polizei bleibt dabei ein zentraler Baustein für die Aufrechterhaltung der Ordnung bei Sportereignissen.

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