16 April 2026, 06:19

Essens Trauer um Hanslothar Kranz – ein Leben für die Stadt und ihre Bürger

Mahnmal in Berlin mit Blumen, Kerzen, Fotos und Plakaten, die vor einem Zaun auf dem Boden liegen.

Essens Trauer um Hanslothar Kranz – ein Leben für die Stadt und ihre Bürger

Hanslothar Kranz, ein angesehener Kommunalpolitiker und langjähriger öffentlicher Diener, ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Geboren 1935 in Duisburg, widmete er sein Leben vor allem der Stadt Essen und hinterlässt ein Erbe des bürgerlichen Engagements und der Führungsstärke.

Kranz' politische Laufbahn umfasste mehr als vier Jahrzehnte. 1969 zog er in den Essener Stadtrat ein und blieb bis 2014 ein aktives Mitglied. Sein Einsatz endete nicht mit dem Ausscheiden aus dem Amt – auch danach wirkte er als sachkundiger Bürgerberater weiter.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Von 1975 bis 2009 hatte er das Amt des Bezirksvorsteher für Bezirk IX inne und vertrat dabei die Stadtteile Werden, Kettwig und Bredeney. Durch seine Bürgernähe und unbestechliche Grundsätze erwarb er sich bei Anwohnern wie Kollegen gleichermaßen hohen Respekt.

Über die Politik hinaus engagierte sich Kranz intensiv in kulturellen und sportlichen Vereinen. Er setzte sich für den sozialen Zusammenhalt ein und kämpfte für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Sein Einsatz für Demokratie und Gemeinwohl wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete Kranz als eine "herausragende Persönlichkeit", die unermüdlich für die Menschen in Essen gearbeitet habe. Sein Ruf gründete auf einem unverbrüchlichen Verantwortungsbewusstsein und einer tiefen Verbundenheit mit der Stadt.

Mit Kranz' Tod endet eine Ära für das politische und bürgerliche Leben Essens. Seine jahrzehntelange Arbeit prägte die lokale Verwaltung, während sein Einsatz für Inklusion und demokratische Werte nachhaltig wirkt. Die Stadt wird ihn als hingebungsvollen Vordenker und Fürsprecher des Gemeinwohls in Erinnerung behalten.

Quelle