Felix Klein unterstützt Reformpläne für "Lebendige Demokratie" – ohne Mittelkürzung
Stefanie GeißlerFelix Klein unterstützt Reformpläne für "Lebendige Demokratie" – ohne Mittelkürzung
Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, unterstützt die Pläne von Familienministerin Karin Prien zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Wie Klein kürzlich betonte, zielen die vorgeschlagenen Änderungen darauf ab, die Effizienz zu steigern – nicht jedoch die finanzielle Unterstützung zu kürzen.
Klein zeigte sich überzeugt, dass Organisationen, die wichtige Arbeit leisten, auch nach der Reform weiterhin gefördert werden. Zugleich schloss er sich Priens Kritik an, wonach einige Projekte im Rahmen des Programms zu sehr in sich gekapselt seien und den Bezug zur breiten Gesellschaft verloren hätten.
In seinen Äußerungen unterstrich Klein die Notwendigkeit einer besseren Zusammenarbeit zwischen Initiativen gegen Antisemitismus und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren. Er regte engere Verbindungen zu Theatern, Freiwilligen Feuerwehren und Wohlfahrtsverbänden wie der Volkssolidarität an. Solche Netzwerke, so sein Argument, könnten Isolation verhindern und die Gesamtwirkung des Programms stärken.
Im Mittelpunkt der Reform steht eine strukturelle Neuausrichtung, nicht die Mittelkürzung. Kleins Rückendeckung unterstreicht den Kurs hin zu abgestimmteren Maßnahmen im Kampf gegen Antisemitismus und Extremismus. Die Änderungen sollen eine breitere Teilhabe fördern und die vorhandenen Ressourcen zielgerichteter einsetzen.






