29 April 2026, 02:47

Feuerwehr Marl verabschiedet langjährigen Chef Rainald Pöter nach 41 Dienstjahren

Gruppe uniformierter Personen in Masken auf einem Podium während einer Amtseinführung für einen neuen Feuerchef, der ein Zertifikat hält, mit Flaggen, Stühlen, Tischen und einer Wand im Hintergrund.

Feuerwehr Marl verabschiedet langjährigen Chef Rainald Pöter nach 41 Dienstjahren

Rund 200 Menschen versammelten sich vergangene Woche, um Rainald Pöter, den scheidenden Feuerwehrchef von Marl, nach einer mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere zu ehren. Die Veranstaltung markierte das Ende seiner zehnjährigen Führung der Abteilung 37 sowie seiner 41 Jahre als aktiver Feuerwehrmann. Kollegen und Vertreter der Stadt würdigten seinen Einsatz, während sich die Feuerwehr auf einen Führungswechsel vorbereitet.

Während Pöters Amtszeit musste sich die Feuerwehr großen Herausforderungen stellen – von der Modernisierung bis hin zu Personalengpässen. Bürgermeister Werner Arndt hob seine ruhige Führungsstärke, insbesondere in Krisenzeiten, hervor. Roman Engler, der künftig die Abteilung leiten und neuer Feuerwehrchef wird, lobte Pöters Engagement für die digitale Transformation und faire Löhne.

Als Englers Stellvertreter wurde Peter Lechtenböhmer ernannt. Ralf Czajerek und Werner Powierski bleiben derweil für weitere zwei Jahre als stellvertretende Stadtbrandmeister im Amt und sorgen so für Kontinuität im Führungsteam.

Die Abschiedsfeier spiegelte Pöters Einfluss auf Kollegen und die gesamte Gemeinde wider. In den Reden wurde nicht nur sein Einsatz bei der Notfallbewältigung gewürdigt, sondern auch sein Engagement für bessere Arbeitsbedingungen bei der Feuerwehr. Mit seinem Ausscheiden endet ein langes Kapitel für die Abteilung, während die neue Führung nun auf seinem Erbe aufbauen wird.

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Mit Engler und Lechtenböhmer in ihren neuen Rollen beginnt für die Feuerwehr eine neue Phase. Die verlängerten Amtszeiten von Czajerek und Powierski bieten Stabilität, während sich die Abteilung anpasst. Pöters Verdienste – von digitalen Aufrüstungen über Lohnverhandlungen bis hin zu Jahrzehnten an vorderster Front – werden auch künftig Maßstäbe für das Team setzen.

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