Feuerwehrführungstreffen 2025: Austausch über Einsatzstrategien und psychologische Betreuung
Gesine StolzeFeuerwehrführungstreffen 2025: Austausch über Einsatzstrategien und psychologische Betreuung
Jährliches Feuerwehrführungstreffen am 16. September 2025 in Waldniel
Am 16. September 2025 fand das jährliche Feuerwehrführungstreffen in der Feuerwache Waldniel statt. Organisiert vom Kreisfeuerwehrverband Viersen und der Freiwilligen Feuerwehr Schwalmtal, brachte die Veranstaltung Führungskräfte der Hilfsdienste aus der gesamten Region sowie aus den benachbarten Niederlanden zusammen. Das Treffen knüpfte damit an eine lange Tradition der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Austauschs an.
Eröffnet wurde die Veranstaltung offiziell von Prof. Dr. Helmut Pasch, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Viersen. Gisela Jackels, stellvertretende Bürgermeisterin von Schwalmtal, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und hob die unverzichtbare Rolle der freiwilligen Feuerwehrleute für die Sicherheit der Bevölkerung hervor.
Dirk Neikes, Leiter der Feuerwehr Schwalmtal, stellte in seinem Vortrag Struktur und Abläufe seines Amts vor. Seine Ausführungen gaben Einblick in die Bewältigung von Einsatzlagen und die Koordination von Ressourcen vor Ort.
Im Mittelpunkt des Treffens stand anschließend die psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte. Prof. Dr. Lars Tutt und Caroline Jansen leiteten eine Session zum Thema Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV-E) und erläuterten, wie die psychologische Betreuung von Helferinnen und Helfern organisiert ist. Vertreter aus Kleve, Viersen sowie der niederländischen Brandweer Veiligheidsregio Limburg-Noord diskutierten über regionale Ansätze in diesem Bereich.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen im Mühlrather Hof, bei dem die Teilnehmenden Erfahrungen austauschten und berufliche Kontakte vertieften – auch mit Blick auf die zentralen Erkenntnisse des Tages.
Seit über 30 Jahren wird das Treffen abgehalten und unterstreicht damit seine nachhaltige Bedeutung über aktuelle Risikolagen hinaus. Die Veranstaltung bot eine Plattform für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Wissensaustausch unter Führungskräften der Feuerwehren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen ein vertieftes Verständnis für psychosoziale Unterstützungsstrukturen und operationelle Strategien in den Nachbarregionen mit. Die Tradition des Feuerwehrführungstreffens trägt weiterhin dazu bei, die regionalen Netzwerke der Notfallvorsorge zu stärken.






