Funkel lässt Tür für Köln-Rückkehr offen – aber ohne konkrete Pläne
Traude SchleichFunkel lässt Tür für Köln-Rückkehr offen – aber ohne konkrete Pläne
Friedhelm Funkel hat die Tür für eine mögliche Rückkehr zum 1. FC Köln einen Spalt offen gelassen. Der erfahrene Trainer, der den Verein bereits viermal betreut hat, sprach über die emotionale Bindung zur Stadt und zur Mannschaft. Seine Äußerungen kommen nach der jüngsten Entlassung von Cheftrainer Lukas Kwasniok, die den Klub in eine prekäre Situation nahe der Abstiegszone gebracht hat.
Der 1. FC Köln hatte sich von Lukas Kwasniok nach einer Serie schlechter Ergebnisse getrennt. Unter seiner Führung gelang dem Team in 18 Spielen lediglich zwei Siege, sodass die Mannschaft mit Platz 15 in der Tabelle nur zwei Punkte über dem Relegationsplatz liegt. Funkel verteidigte jedoch Kwasnioks Arbeit und erkannte die Herausforderungen der Position an.
Der Verein hat inzwischen René Wagner als Interimstrainer verpflichtet – eine Entscheidung, die Funkel unterstützt. Er äußerte sich zuversichtlich, dass Wagner das Team stabilisieren und Köln vor dem Abstieg bewahren könne. Trotz Gerüchten betonte Funkel, dass es bisher keine offiziellen Gespräche über eine Rückkehr gegeben habe.
Funkels Geschichte mit dem 1. FC Köln ist lang und vielschichtig. Er übernahm das Team erstmals in der Bundesliga-Saison 2001/02, führte die Mannschaft 2002/03 zum Aufstieg und trainierte den Klub erneut in den Spielzeiten 2003/04 und 2004/05. Zwar schloss er ein viertes Engagement nicht aus, doch konkrete Zusagen machte er nicht.
Aktuell liegt die Hoffnung auf René Wagner, der die Saison noch wenden soll. Funkels mögliche Rückkehr bleibt ungewiss, doch seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein hält die Option am Leben. Der Fokus liegt zunächst darauf, mit knappem Vorsprung den Klassenerhalt zu sichern.






