Gastfamilien gesucht: Deutsche sollen US-Austauschschüler aufnehmen
Stefanie GeißlerGastfamilien gesucht: Deutsche sollen US-Austauschschüler aufnehmen
Ein deutscher Politiker ruft lokale Familien dazu auf, amerikanische Austauschschüler bei sich aufzunehmen. Jürgen Hardt, Mitglied des Bundestags, wirbt in Solingen, Remscheid und Wuppertal dafür, junge Menschen im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) – früher bekannt als Congress-Bundestag Youth Exchange (CBYX) – zu beherbergen. Die Initiative startet im September 2026 und soll die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA stärken.
Das PPP ist ein gemeinsames Projekt des US-Kongresses und des Deutschen Bundestags. Es ermöglicht amerikanischen Schülerinnen und Schülern mit einem Stipendium, ein Schuljahr lang in Deutschland zu leben und zu lernen. In diesem Herbst werden 42 Stipendiaten mit Unterstützung von AFS Interkulturelle Begegnungen im Land ankommen.
Gastfamilien benötigen keine besonderen Qualifikationen – entscheidend sind Offenheit und eine herzliche Aufnahmebereitschaft. AFS bietet während des gesamten Austauschjahres Schulungen und Begleitung an. Wer im Schuljahr 2026/2027 einen Austauschschüler aufnehmen möchte, kann sich direkt an AFS wenden oder weitere Informationen unter https://www.afs.de/gastfamilie-werden/ abrufen.
Hardt betonte die Vorteile des kulturellen Austauschs für beide Seiten: Die Familien gewinnen neue Perspektiven, während die jungen Amerikaner das deutsche Leben hautnah erleben. Das Programm bietet Einheimischen die Möglichkeit, sich international zu engagieren, ohne das Zuhause verlassen zu müssen. Die Aufnahmen beginnen im September 2026; AFS steht den Familien während des gesamten Prozesses zur Seite. Interessierte können sich bereits jetzt informieren, wie sie Teil der Initiative werden können.






