Gefahrgut-Übung in Mechernich-Kommern: 40 Einsatzkräfte im simulierten Ernstfall
Stefanie GeißlerGefahrgut-Übung in Mechernich-Kommern: 40 Einsatzkräfte im simulierten Ernstfall
Großübung mit Gefahrgut in Mechernich-Kommern
Gestern fand am Zustellstützpunkt Mechernich-Kommern eine Übung mit gefährlichen Stoffen statt. An der Simulation beteiligten sich rund 40 Einsatzkräfte, die fast zwei Stunden im Einsatz waren. Die verantwortlichen Übungsleiter bewerteten die Maßnahme im Nachgang als Erfolg.
Das Szenario begann, als ein Mitarbeiter nach dem Austreten eines weißen Pulvers aus einem Umschlag und dem Auslaufen einer Flüssigkeit aus einem Paket verletzt wurde. Kurz darauf brachen drei weitere Beschäftigte zusammen, nachdem sich Dämpfe in der Briefsortierhalle ausgebreitet hatten. Die Feuerwehr wurde alarmiert, der erste Trupp traf von der Wache Kommern ein.
Hinzu kam das ABC-Team – eine Spezialeinheit aus Mechernich und Zülpich –, das den simulierten Gefahrguteinsatz übernahm. Die Einsatzkräfte sicherten zunächst das Gelände, retteten zwei Personen aus dem Gebäudeinneren und versorgten zwei weitere hinter einer Sicherheitsabsperrung.
Am Zustellstützpunkt arbeiten täglich etwa 20 bis 25 Mitarbeiter, die Briefe und Pakete für die Region sortieren. Die Übung stieß bei den Beschäftigten sowie bei Besuchern aus benachbarten Gebieten auf großes Interesse.
Acht Fahrzeuge und 40 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt, die mit positivem Feedback von Ausbildern und Organisatoren endete. Die Übung diente der Überprüfung der Notfallprotokolle bei Gefahrgutvorfällen im Verteilzentrum. Bei Rückfragen steht die Freiwillige Feuerwehr Mechernich zur Verfügung. Die Simulation bestätigte die reibungslose Zusammenarbeit der lokalen Teams und festigte die Sicherheitsstandards.






