22 March 2026, 18:20

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskräfte

Balkendiagramm, das die Anzahl und Rate von tödlichen Arbeitsunfällen nach Branche im Jahr 2010 zeigt.

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskräfte

Großübung für den internationalen Katastrophenschutz in Gangelt

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Am vergangenen Wochenende fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine große internationale Notfallübung statt. Beteiligt waren Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien, die gemeinsam einen simulierten Großschadensfall bewältigten. Für den reibungslosen Ablauf der Übung wurde die Kreisstraße 13 zeitweise gesperrt.

Das Szenario sah einen Massenanfall von Verletzten nach einer Kollision zwischen einem Gefahrguttransporter, einem Reisebus und mehreren Pkw vor. Dutzende Personen wurden als verletzt behandelt, einige eingeklemmt, während aus dem Lkw eine giftige Substanz austrat. Niederländische Einheiten in spezieller Schutzkleidung wurden eingesetzt, um das gefährliche Material einzudämmen.

Drohnen lieferten Luftaufnahmen der Unfallstelle und unterstützten so die Koordination der Einsatzkräfte. Über 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio Maas-Rhein nahmen teil, wobei der Fokus auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit lag. Die Veranstalter bestätigten im Nachgang, dass die Übung erfolgreich verlaufen sei und die gute Abstimmung der Rettungskräfte aus verschiedenen Ländern unter Beweis gestellt habe.

Es handelte sich nicht um die erste Übung dieser Art in der Region. In den vergangenen fünf Jahren gab es in der Euregio bereits ähnliche Szenarien, darunter Hochwasser, Chemiebrannd und Hubschrauberrettungen. Zu den vorherigen Übungen zählten eine Hochwassersimulation 2021 in Venlo, eine Chemiebrandübung 2023 in Aachen sowie eine Massenanfall-Übung 2024 in Lüttich.

Die Kreisstraße 13 wurde am späten Samstagabend wieder freigegeben. Die Organisatoren betonten die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere in Grenzregionen, wo Notfälle mehrere Länder betreffen können. Künftige Übungen sollen auf diesem Modell der grenzüberschreitenden Vorbereitung aufbauen.

Quelle