28 June 2026, 02:20

Großübung in Kleve-Reichswalde testet Katastrophenschutz bei Massenanfall von Verletzten

FW-KLE: Großübung in Kleve: Rettungskräfte trainieren Busunfall mit 26 Betroffenen

Großübung in Kleve-Reichswalde testet Katastrophenschutz bei Massenanfall von Verletzten

Großübung für den Katastrophenfall in Kleve-Reichswalde

Am Samstag, dem 6. September 2026, fand in Kleve-Reichswalde eine großangelegte Notfallübung statt. Beteiligt waren die Feuerwehr, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Malteser Hilfsdienst. Ziel der Übung war es, die Einsatzabläufe bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) zu erproben.

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Das Szenario simulierte einen Zusammenstoß zwischen einem Reisebus und einem Pkw, der anschließend eine Fußgängerin erfasste. Dabei gab es 26 Verletzte, die dringend medizinisch versorgt werden mussten. Der Einsatzleiter rief den MANV aus, woraufhin zusätzliche Kräfte aus der Umgebung alarmiert wurden.

Rund 70 Einsatzkräfte und 30 Statisten nahmen an der Übung teil. Feuerwehrleute der Wachen Materborn/Reichswalde Süd, der Hauptwache Kleve sowie aus Wardhausen-Brienen befreiten eingeklemmte Patienten. Gleichzeitig richteten Rettungsteams Behandlungsplätze ein und etablierten ein System zur effizienten Patientenerfassung.

Während des Einsatzes wurden mehrere Einsatzabschnitte eingerichtet, die Funkkommunikation getestet und eine spezielle Behandlungszone eingerichtet. Zudem unterstützten Teams des DRK, des Malteser Hilfsdienstes und des örtlichen Rettungsdienstes die Maßnahmen.

Nach der Übung trafen sich alle Beteiligten an der Feuerwehrwache Reichswalde, um ihre Beobachtungen auszutauschen und Lehren aus der Simulation zu ziehen.

Die Übung stärkte die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen und festigte die Abläufe bei Großschadenslagen. Alle beteiligten Einrichtungen sammelten wertvolle Praxiserfahrungen für künftige Einsätze.

Quelle