H2-Trust: Blockchain revolutioniert die Rückverfolgung von Wasserstoff-Lieferketten
Stefanie GeißlerH2-Trust: Blockchain revolutioniert die Rückverfolgung von Wasserstoff-Lieferketten
Ein neues digitales Werkzeug namens H2-Trust wird entwickelt, um Wasserstoff-Lieferketten zu vereinfachen und strenge Vorschriften einzuhalten. Das System nutzt die Blockchain-Technologie, um Daten von der Produktion bis zum Endverbraucher zu verfolgen – für mehr Transparenz und Sicherheit. Die Prototypenphase mit Industriepartnern soll bis Mitte 2026 starten.
H2-Trust fungiert als eine Art „digitaler Fingerabdruck“ für Wasserstoff und speichert zentrale Informationen in einem dezentralen Netzwerk. Dazu gehören Produktionsdaten und Compliance-Nachweise, wodurch Lieferketten leichter überwacht werden können. Das Tool automatisiert zudem die Dokumentation für grünen Wasserstoff, der oft komplexe Power-to-Hydrogen-Anlagen erfordert.
Die Plattform bietet drei verschiedene Methoden zur Datenerfassung an, die sich an unterschiedliche Anforderungen und Aufwände anpassen lassen. Als Open-Source-Lösung konzipiert, soll sie Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern vermeiden und einen einheitlichen Standard für den Markt setzen. Ab Mitte 2026 werden zwei kleinere Produktionspartner den Prototyp testen.
Die Entwickler betonen, dass H2-Trust Unternehmen dabei helfen wird, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig den manuellen Dokumentationsaufwand zu reduzieren. Ziel ist es, in den kommenden Jahren eine zuverlässige Alternative anzubieten, die die Effizienz in der gesamten Wasserstoffbranche steigert.
Die Tests mit den ersten Partnern beginnen Mitte 2026 und konzentrieren sich auf kleinere Produktionsanlagen. Dank des Blockchain-basierten Ansatzes garantiert das System fälschungssichere Aufzeichnungen und Echtzeit-Rückverfolgbarkeit. Bei Erfolg könnte es sich zu einem weit verbreiteten Werkzeug für Wasserstoffproduzenten und -lieferanten entwickeln.






