23 April 2026, 14:38

Hamm wird zum modernen Logistik-Drehkreuz für Europa

Güterzug fährt auf Schienen neben einer Stadt mit Strommasten und Kabeln, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Hamm wird zum modernen Logistik-Drehkreuz für Europa

Hamm: Aus dem ehemaligen Rangierbahnhof wird ein modernes Güterverkehrsterminal

Das Projekt Multi Hub Westfalen gewinnt mit einer neuen Partnerschaft an Fahrt: Die METRANS Deutschland GmbH, Teil der HHLA-Gruppe, steigt als Gesellschafterin bei der städtischen Agentur für nachhaltige Güterverkehrsentwicklung (EANG) ein. Der Stadtrat von Hamm wird über den Gesellschafterwechsel in seiner ersten Sitzung am 3. November abstimmen. Bei Zustimmung übernimmt METRANS einen 27-Prozent-Anteil an der EANG und treibt damit die Umsetzung des Logistikstandorts voran.

Dank seiner verkehrsgünstigen Lage ist Hamm ideal für die Logistikbranche: Der Standort verfügt über direkte Ost-West- und Nord-Süd-Schienenverbindungen und liegt in unmittelbarer Nähe zu Seehäfen und Binnenwasserstraßen – perfekte Voraussetzungen für einen leistungsfähigen trimodalen Verkehrsknotenpunkt. Peter Kiss, CEO von METRANS, bezeichnete Hamm als zukünftigen westlichen Drehtürstandort im europäischen Netz des Unternehmens.

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Bereits unterzeichnet wurde eine Absichtserklärung (MoU) zwischen der Stadt und METRANS. Darin skizzieren die Partner die Pläne, aus dem alten Rangierbahnhof ein Hochtechnologie-Logistikzentrum zu entwickeln. Oberbürgermeister Marc Herter betonte, der Hub werde zu einem Schlüsselknoten für klimafreundlichen Güterverkehr.

Ziel des Projekts ist die effiziente Verknüpfung von Schiene, Straße und Wasserweg. Die zentrale Lage an den wichtigsten europäischen Verkehrsachsen unterstreicht zudem das Potenzial Hamm als Logistik-Drehscheibe. Die Kooperation mit METRANS bringt die Stadt dem Ziel näher, zu einem der wichtigsten Güterverkehrszentren Deutschlands zu werden. Die weitere Entwicklung des Terminals hängt nun von der Zustimmung des Stadtrats im November ab. Nach Inbetriebnahme soll der Standort die nachhaltigen Transportverbindungen in ganz Europa stärken.

Quelle