14 April 2026, 00:26

Hausmüll in NRW steigt 2024 leicht an – doch Pandemie-Rekorde bleiben unerreicht

Ein grüner Mülltonne mit Plastik und Dosen auf einem weißen Boden, mit einem Plakat an der Wand im Hintergrund.

Fast eine halbe Tonne Müll pro Person pro Jahr - Hausmüll in NRW steigt 2024 leicht an – doch Pandemie-Rekorde bleiben unerreicht

Nordrhein-Westfalen produzierte 2024 insgesamt 8,2 Millionen Tonnen Hausmüll – ein Anstieg um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, allerdings bleibt die Menge unter dem Niveau der Pandemiezeit. Behördenvertreter weisen darauf hin, dass sich die Abfallgewohnheiten seit 2020 verändert haben, sich langfristig jedoch kein klarer Trend abzeichnet.

Während der Pandemie stieg die Pro-Kopf-Müllmenge deutlich an: 2020 waren es 480,4 Kilogramm, 2021 sogar 491,7 Kilogramm. Verantwortlich für den Anstieg waren vermehrter Online-Handel, Essenslieferungen und die Zunahme privater Gartenarbeit, was zu mehr Verpackungs- und Bioabfällen führte. Seitdem sind die Werte wieder gesunken – 2024 fielen pro Einwohner 454,2 Kilogramm Hausmüll an.

Die Gesamtmenge von 2024 liegt zwar über den Werten von 2022 und 2023, bleibt aber unter den Pandemie-Höchstständen. Fast 40 Prozent des Mülls aus dem vergangenen Jahr entfielen auf Restabfälle. Der Deutsche Entsorgungsverband sieht in der Region keine durchgängige Zunahme der Abfallmengen.

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Die Müllproduktion in Nordrhein-Westfalen hat sich nach den pandemiebedingten Spitzenwerten stabilisiert. Die Zahlen für 2024 zeigen zwar einen leichten Anstieg, liegen jedoch weiterhin unter den früheren Höchstwerten. Restmüll bleibt der größte Anteil im Haushaltsabfall.

Quelle