Heimwatt rettet EGT vor der Pleite und steigt in den B2B-Markt ein
Stefanie GeißlerHeimwatt rettet EGT vor der Pleite und steigt in den B2B-Markt ein
Heimwatt, Spezialist für Photovoltaik und Wärmepumpen, übernimmt EGT Energiegewinner Technik GmbH
Durch die Übernahme bleiben alle 60 Arbeitsplätze des Ingenieurbüros erhalten, das erst kürzlich von der Insolvenz bedroht war. Gleichzeitig markiert der Schritt für Heimwatt den Einstieg in den B2B-Markt.
Die 2017 gegründete EGT konzentriert sich auf die Planung und Installation von Photovoltaikanlagen. Das Unternehmen geriet in finanzielle Schwierigkeiten, nachdem die Muttergesellschaft, die Energiegenossenschaft Energiegewinner eG, im November 2023 Insolvenz anmelden musste. Das offizielle Insolvenzverfahren für Energiegewinner wurde am 1. Februar 2024 eröffnet.
Am 2. Juli leitete das Landgericht Köln vorläufige Insolvenzverfahren für EGT ein. Andreas Amelung, der bereits die Insolvenz von Energiegewinner begleitet hatte, wurde auch zum Verwalter von EGT bestellt. Seine vorrangige Aufgabe bestand darin, die Arbeitsplätze während des Prozesses zu sichern.
Die Beratungsfirma Adwin Consulting ermöglichte eine Asset-Transaktion, durch die die Geschäftsaktivitäten von EGT auf die Heimwatt GmbH übergingen. Hubert Vienken, Vorstandsmitglied der Energiegewinner eG und bisheriger Geschäftsführer von EGT, wird nun Teil des neu integrierten Teams. Heimwatt, das erst kürzlich eine Niederlassung in Köln eröffnet hat, sieht in der Übernahme einen strategischen Schritt, um sein Angebot im gewerblichen Bereich auszubauen.
Die Übernahme sichert nicht nur die Zukunft der EGT-Belegschaft, sondern erweitert auch die geschäftlichen Möglichkeiten von Heimwatt. Das Unternehmen plant nun, seine Position im B2B-Photovoltaiksektor weiter zu stärken. Alle 60 Mitarbeiter bleiben unter der neuen Eigentümerstruktur beschäftigt.






