03 April 2026, 02:18

Historischer Tiefstand: Immer weniger Azubis bestehen ihre Prüfungen in NRW

Altes deutsches Aktienzertifikat mit grüner Umrandung, beschriftet mit "Niesen-Bahn-Gesellschaft", wahrscheinlich von der deutschen Regierung ausgegeben.

Anzahl der bestandenen Ausbildungsprüfungen erreicht neuen Tiefstand - Historischer Tiefstand: Immer weniger Azubis bestehen ihre Prüfungen in NRW

In Nordrhein-Westfalen haben 2023 weniger Auszubildende ihre Abschlussprüfungen bestanden als in jedem anderen Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Nur 85.800 Lehrlinge schlossen ihre Ausbildung erfolgreich ab – ein Rückgang um 3,4 Prozent im Vergleich zu 2022. Trotz des Rückgangs blieb die Bestehensquote stabil bei 88 Prozent.

Die Zahl der abgeschlossenen Berufsausbildungen ist im vergangenen Jahrzehnt deutlich gesunken. Während 2014 noch rund 108.100 Auszubildende ihre Abschlussprüfungen ablegten, waren es im vergangenen Jahr nur noch 85.800. Fachleute führen den Rückgang auf die geringere Zahl an Ausbildungsverträgen zurück, die während der COVID-19-Pandemie abgeschlossen wurden.

Auch 2024 setzte sich der Trend der Instabilität in der Berufsausbildung fort. Über 37.100 Auszubildende brachen ihre Lehre vorzeitig ab oder wechselten den Ausbildungsbetrieb – der höchste Wert seit zehn Jahren. Vergleichsdaten zu anderen Bundesländern für das Jahr 2023 liegen derzeit nicht vor.

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Die Zahlen von 2023 stellen die niedrigste Abschlussquote seit 1976 dar. Zwar blieb die Bestehensquote konstant, doch der allgemeine Rückgang unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen in der beruflichen Ausbildung. Die Auswirkungen der pandemiebedingten Störungen auf die Ausbildungsverträge bleiben ein zentraler Faktor.

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