Höne will FDP-Bundesvorsitz: Personalpläne für einen Neuanfang
Henning Höne, der aktuelle Landesvorsitzende der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Nordrhein-Westfalen, kandidiert für den Bundesvorsitz der Partei. Die Entscheidung fällt auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai, wo er gegen Wolfgang Kubicki antreten wird. Höne hat bereits Personalpläne für den Fall eines Wahlsiegs skizziert.
Im Rahmen seines Wahlkampfs plant Höne eine Umgestaltung der FDP-Führung. Als Generalsekretärin möchte er Alena Trauschel vorschlagen, eine Politikerin aus Baden-Württemberg. Trauschel, die 2021 als jüngste Abgeordnete in den Landtag von Baden-Württemberg einzog, argumentiert, dass nur die FDP als besonnene Reformpartei für das ganze Land agieren könne.
Zudem beabsichtigt Höne, die bayerische Liberale Susanne Seehofer sowie Svenja Hahn, eine Hamburger Europaabgeordnete, in den neuen FDP-Bundesvorstand zu holen. Sein Konkurrent Wolfgang Kubicki hat eine andere Vorstellung für das Amt des Generalsekretärs und schlägt stattdessen Martin Hagen vor.
Die endgültige Entscheidung über die Besetzung der Führungspositionen wird nach der Abstimmung auf dem Parteitag Ende Mai fallen.
Das Ergebnis der FDP-Vorstandswahl wird maßgeblich darüber entscheiden, wer die Schlüsselpositionen in der Partei übernimmt. Hönes vorgeschlagenes Team – mit Trauschel, Seehofer und Hahn – spiegelt seine strategische Ausrichtung für die künftige Entwicklung der Partei wider. Der Parteitag wird sowohl über den Vorsitz als auch über die Struktur des neuen Bundesvorstands entscheiden.






