17 June 2026, 17:48

Hürths Lebensader Lux setzt auf Kreislaufwirtschaft beim Abriss des AOK-Gebäudes

Luxusader meets Baustelle der Zukunft

Hürths Lebensader Lux setzt auf Kreislaufwirtschaft beim Abriss des AOK-Gebäudes

Der Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth markiert einen entscheidenden Moment für das städtische Entwicklungsprojekt Lebensader Lux. Ausgewählte Materialien von der Baustelle werden in einer Forschungsinitiative zur nachhaltigen Bauweise wiederverwendet. Das Vorhaben steht im Einklang mit einem Beschluss der Stadt, der darauf abzielt, Abfall aus großflächigen Abrissarbeiten zu reduzieren.

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Vor Beginn der Abrissarbeiten wurden gefährliche Stoffe identifiziert und sicher entsorgt. Dieser Schritt gewährleistete die Einhaltung der Sicherheits- und Umweltstandards, bevor die Arbeiten starteten.

Materialien wie Metallplatten, Geländer, Bodenroste, Ziegelsteine, Fenster und Bänke werden nun einer neuen Verwendung zugeführt. Sie fließen in das europäische Forschungsprojekt Target-X ein, das innovative Methoden für künftige Baustellen untersucht. Die Forschung findet auf einem 4.000 Quadratmeter großen Referenzgelände in Aachen statt.

Am Projekt Lebensader Lux sind mehrere Partner beteiligt, darunter die RWTH Aachen, das Projekt Target-X, die Center Construction Robotics GmbH, die Concular GmbH sowie die Rhiem & Sohn Kies und Sand GmbH & Co. KG. Ihre Zusammenarbeit fördert die Wiederverwendung von Materialien und die Prinzipien der Nachhaltigkeit. Eine Kooperationsvereinbarung mit der RWTH Aachen wurde geschlossen, um diese Bemühungen zu steuern.

Anstelle des alten Gebäudes entsteht ein modernes Bauwerk neben einem neuen Platz. Der Platz wird ein Wasserelement, Grünflächen und hochwertige Einrichtungen für die öffentliche Nutzung bieten.

Die Initiative geht auf einen Beschluss des Planungsausschusses vom Dezember 2023 zurück, der die Stadt verpflichtete, vor größeren Abrissarbeiten wiederverwendbare Materialien zu prüfen. Das Projekt zeigt, wie städtische Neugestaltung Kreislaufwirtschaftsprinzipien integrieren und gleichzeitig öffentliche Räume aufwerten kann.

Quelle