Jugendliche feuern Airsoft-Pistole auf Passantin – Polizei ermittelt gegen Minderjährige
Julian KlingelhöferJugendliche feuern Airsoft-Pistole auf Passantin – Polizei ermittelt gegen Minderjährige
Zwei Jugendliche wurden nach dem angeblichen Abfeuern einer Airsoft-Pistole auf eine Passantin in Lüdenscheid den Behörden gemeldet. Der Vorfall ereignete sich am 11. Februar 2026 und umfasste neben den Schüssen auch verbale Beleidigungen. Die Polizei übergab die Minderjährigen später ihren Eltern.
Der Konflikt eskalierte, als eine Frau die Jugendlichen aufforderte, das Schießen mit Kunststoffkugeln auf dem Parkplatz eines Discounters zu unterlassen. Kurze Zeit später feuerten sie laut Angaben die Airsoft-Pistole auf sie ab – auf der Altenaer Straße. Obwohl die Frau unverletzt blieb, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Die Beamten ermittelten und bestätigten den Einsatz einer Airsoft-Waffe. Die Jugendlichen wurden zwar ihren Eltern übergeben, doch der Fall wurde an die zuständigen Behörden zur weiteren Prüfung weitergeleitet. Die Polizei warnte, dass das Mitführen oder Abfeuern von Attrappenwaffen in der Öffentlichkeit zu Missverständnissen führen und gegen das deutsche Waffengesetz verstoßen könne.
Bisher gibt es keine Aufzeichnungen über ähnliche Vorfälle mit Airsoft-Waffen in der Region. Die Behörden haben nicht näher erläutert, wie sie in solchen Fällen üblicherweise vorgehen.
Den Jugendlichen drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen. Der Vorfall zeigt die Gefahren auf, die von Nachbildungen von Schusswaffen in öffentlichen Räumen ausgehen können. Die Polizei ruft weiterhin zur Vorsicht im Umgang mit schusswaffenähnlichen Gegenständen auf – selbst wenn es sich um nicht tödliche Modelle handelt.
Neuer Vorfall deckt Muster der Airsoft-Waffen-Missbrauchs durch Jugendliche auf
Die Behörden haben einen ähnlichen Airsoft-bedingten Vorfall in der Region bestätigt. Wichtige Entwicklungen sind:
- Maskierte Jugendliche haben auf einem Schulhof ein Softair-Gewehr-Schießduell veranstaltet und damit eine Polizeireaktion ausgelöst.
- Der frühere Vorfall in Lüdenscheid auf der Altenaer Straße beinhaltete verbalen Missbrauch und eine Warnschussabgabe auf eine Frau.
- Beide Fälle zeigen ein breiteres Muster von Minderjährigen, die Nachbildungswaffen in öffentlichen Räumen missbrauchen.