Kölner Stadtrat stimmt über Umbenennung von Spielplätzen in "Bewegungsflächen" ab
Gesine StolzeKölner Stadtrat stimmt über Umbenennung von Spielplätzen in "Bewegungsflächen" ab
Der Kölner Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über die Umbenennung von Spielplätzen in „Spiel- und Bewegungsflächen“ abstimmen. Die Änderung war vor zwei Jahren im Jugendhilfeausschuss beschlossen worden. Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich nun gegen den Plan ausgesprochen.
Die Entscheidung zur Aktualisierung der Schilder wurde 2022 einstimmig getroffen. Stadtvertreter argumentieren, dass der Begriff „Spielplatz“ nahelege, dass Jugendliche sich ausschließlich im Freien aufhalten sollten. Diese Begründung treibt die Forderung nach dem neuen Namen voran.
Bürgermeisterin Reker lehnt den Vorschlag ab und bezeichnet die Debatte als unnötig. Auch Kritiker wie der lokale Website-Redakteur Kristof Kien lehnen die Umbenennung ab. Der Rat wird sich am 4. September mit der Angelegenheit befassen.
Die Abstimmung des Rates wird entscheiden, ob die Schilder geändert werden. Die Ablehnung der Bürgermeisterin und die öffentliche Kritik könnten das Ergebnis beeinflussen. Eine endgültige Entscheidung wird nach der Sitzung erwartet.
