26 June 2026, 14:14

Kreis Euskirchen simuliert Erdbeben: Großübung testet Krisenmanagement unter Realbedingungen

FW Mechernich: Erdbebenübung für nachhaltige Einsatzleitung

Kreis Euskirchen simuliert Erdbeben: Großübung testet Krisenmanagement unter Realbedingungen

Kreis Euskirchen testet Krisenmanagement bei Großübung

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Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt, um seine Fähigkeiten im Krisenmanagement zu überprüfen. Das Szenario umfasste ein simuliertes Erdbeben der Stärke 6,5 im nördlichen Teil des Kreises. Rund 100 ehrenamtliche und professionelle Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil.

Die Übung wurde gemeinsam vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dem Kreis Euskirchen entwickelt. Grundlage bildete die Risikoanalyse der Bundesregierung aus dem Jahr 2019, in der die Kölner Bucht als Erdbebenregion mit einer Gefährdungsstufe von 2 bis 3 eingestuft wurde.

Das Szenario umfasste schwere Schäden an der Infrastruktur, darunter ausgefallene Wasser- und Stromversorgung, eingestürzte Gebäude sowie zahlreiche Verletzte, die gerettet und evakuiert werden mussten. Geprüft wurden unter anderem die schnelle Einsatzbereitschaft, die Priorisierung von Ressourcen, der Aufbau der Kommunikation und die Koordination mit mehreren Behörden. Auch logistische Herausforderungen wie der Transport von Verletzten und die Evakuierung von Anwohnern standen im Fokus.

Die Führungskräfte des Kreises Euskirchen agieren auf der Führungsebene D, wie sie in der Feuerwehrdienstvorschrift 100 (FwDV 100) definiert ist. Landrat Markus Ramers zeigte sich im Nachgang zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

Die Übung bot einen realistischen Test der Notfallsysteme des Kreises. Sie bestätigte, dass die lokalen Teams komplexe Katastrophenszenarien bewältigen können. Zudem stärkte die Übung die Zusammenarbeit zwischen den Behörden unter Hochdruckbedingungen.

Quelle