Kreis Gütersloh verdoppelt Windkraft bis 2027 mit 13 neuen Anlagen
Der Kreis Gütersloh bereitet sich auf einen massiven Ausbau der Windenergie vor. Insgesamt werden 13 neue Windkraftanlagen von der Deutschen WindXperts GmbH errichtet – die meisten davon in Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz. Das Unternehmen investiert rund 100 Millionen Euro in das Projekt und plant, alle Anlagen bis Ende 2027 in Betrieb zu nehmen.
Aktuell sind im Kreisgebiet 34 Windräder in Betrieb. Diese Zahl wird sich mehr als verdoppeln, denn allein in diesem Jahr wurden bereits 18 neue Anlagen genehmigt – nach nur vier im Jahr 2023. Weitere 29 Windkraftanlagen sind in Planung, was auf einen deutlichen Anstieg der Windenergie-Kapazitäten hindeutet.
Der Anstieg der Genehmigungen folgt auf neue Abstandsregelungen in Nordrhein-Westfalen. Diese erlauben es, Windräder bis zur doppelten Höhe des Abstands zum nächsten Wohnhaus zu bauen, wodurch mehr Standorte nutzbar werden. WindXperts hat für alle 13 geplanten Anlagen die Genehmigungen erhalten – zehn davon in Harsewinkel, und zwar sieben in Greffen und drei in Marienfeld.
In Herzebrock-Clarholz sind drei Windräder genehmigt, während drei weitere auf die endgültige Freigabe warten. Die übrigen Anlagen werden auf Rheda-Wiedenbrück, Langenberg und das Stadtgebiet Gütersloh verteilt.
Nach ihrer Fertigstellung werden die neuen Windkraftanlagen die Erzeugung erneuerbarer Energien im Kreis deutlich steigern. Die Investition von 100 Millionen Euro unterstreicht das wachsende Vertrauen in die Windenergie unter den angepassten Regelungen. Alle 13 Anlagen sollen bis Ende 2027 voll betriebsbereit sein.






