Landtag NRW öffnet Türen mit interaktiven Erlebnissen für Demokratie-Fans
Traude SchleichLandtag NRW öffnet Türen mit interaktiven Erlebnissen für Demokratie-Fans
Der Landtag Nordrhein-Westfalens öffnet seine Türen mit neuen Wegen, um seine Geschichte und Arbeit zu entdecken
Der Landtag in Nordrhein-Westfalen lädt die Öffentlichkeit ein, seine Räumlichkeiten auf vielfältige Weise zu erkunden. Besucher können nun die politische Bedeutung des Gebäudes durch Führungen, Audioguides und immersive Ausstellungen erleben.
Das Parlament, das sein Präsident als das „Herz der Demokratie“ bezeichnet, bietet mehr als nur politische Debatten – es präsentiert Kunst, Architektur und Geschichten aus der Vergangenheit der Region. Ein 240-Grad-Panoramafilm ermöglicht es Besuchern, in den Alltag der Abgeordneten einzutauchen. Die immersive Erfahrung zeigt, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Rolle das Gebäude bei der Gestaltung der Politik spielt.
Wer lieber auf eigene Faust erkunden möchte, kann eine Audiotour per Smartphone nutzen, die durch zentrale Bereiche führt – vom Plenarsaal, in dem die Debatten stattfinden, bis zu den Sitzungszimmern der politischen Fraktionen.
Darüber hinaus bietet der Besucherservice 45-minütige Führungen an, die tiefere Einblicke in die markante Architektur des Landtags geben. Das Gebäude gilt als Symbol der Demokratie in der Region.
Aktuell sind zwei Ausstellungen zu sehen: Eine widmet sich den diplomatischen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Die andere mit dem Titel „Jugend in der DDR“ wirft einen historischen Blick auf das Leben in der ehemaligen DDR.
André Kuper, Präsident des Landtags, betont die Bedeutung des Gebäudes über die Politik hinaus. Er verweist auf seine reiche Geschichte, die künstlerischen Besonderheiten und seine Rolle als lebendiger Teil der Identität des Landes.
Mit den neuen Angeboten schafft der Landtag vielfältige Möglichkeiten, sich mit seiner politischen und kulturellen Bedeutung auseinanderzusetzen. Von interaktiven Filmen über Führungen bis hin zu Ausstellungen bleibt das Parlament ein Ort der Begegnung und festigt seinen Platz als demokratisches Wahrzeichen.






