Lünen erhält grünes Licht für Haushalt 2025 und Finanzsanierungsplan
Stefanie GeißlerLünen erhält grünes Licht für Haushalt 2025 und Finanzsanierungsplan
Die Stadt Lünen hat die Genehmigung für ihren Haushalt 2025 sowie den Finanzsanierungsplan erhalten. Die Entscheidung, die von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns bekannt gegeben wurde, ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitungen durch die Stadtverwaltung und den Kreis Unna. Damit kann Lünen nun langjährige finanzielle Herausforderungen angehen und gleichzeitig neue Investitionen sowie freiwillige Projekte planen.
Der Prozess begann, als Bürgermeister Kleine-Frauns die Verabschiedung des Haushalts während einer Ratssitzung am 9. Oktober verkündete. Hinter den Kulissen hatten der Stadtkämmerer Dr. André Jethon und sein Team intensiv an der Ausarbeitung des Finanzsanierungskonzepts (FSK) gearbeitet, das 127 Konsolidierungsmaßnahmen im Umfang von rund 429 Millionen Euro umfasst. Auch die Finanzkommission unter der Leitung von Dr. Jethon trug maßgeblich zur Ausgestaltung des endgültigen Entwurfs bei.
Am 14. Oktober gab der Kreis Unna schließlich grünes Licht für sowohl den Haushalt als auch das FSK. Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die langfristige Nutzung des Landesgesetzes zur Altenschuldenhilfe, um die finanzielle Belastung zu verringern. Dr. Jethon hatte zuvor auf die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen als Hauptursache für die angespannte Haushaltslage Lünens hingewiesen und vor einem übermäßigen Verbrauch des Eigenkapitals in den kommenden Jahren gewarnt.
Mit dem nun beschlossenen Haushalt verfügt Lünen über Spielraum, um freiwillige Aufgaben und Investitionen zu finanzieren. Die Stadtverwaltung erwartet weitere Verbesserungen durch laufende Betriebsabrechnungen und Digitalisierungsprojekte, die die Einnahmen steigern und die Effizienz erhöhen sollen.
Mit dem Haushalt 2025 und dem Finanzsanierungsplan kann Lünen nun seine Bemühungen zur finanziellen Stabilisierung vorantreiben. Die Maßnahmen stützen sich auf die Landeshilfen zur Schuldenentlastung sowie auf eine Kombination aus Sparmaßnahmen und Einnahmen steigernden Initiativen. Der Fokus der Stadt liegt nun auf der Umsetzung des Konsolidierungsplans, während gleichzeitig grundlegende Dienstleistungen und neue Vorhaben aufrechterhalten werden.






