31 March 2026, 02:17

Mönchengladbach hält Energieverbrauch stabil – trotz steigender Kosten und Sanierungspläne bis 2028

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, einem blauen Himmel im Hintergrund und Solarpanelen auf einem Dach.

Mönchengladbach hält Energieverbrauch stabil – trotz steigender Kosten und Sanierungspläne bis 2028

Energieverbrauch in Mönchengladbachs kommunalen Gebäuden bleibt 2024 trotz steigender Kosten stabil

Trotz gestiegener Energiekosten blieb der Energieverbrauch in den städtischen Gebäuden Mönchengladbachs im Jahr 2024 nahezu unverändert. Schulen waren mit fast der Hälfte des gesamten Strombedarfs und über 60 Prozent des Erdgasverbrauchs weiterhin die größten Energieverbraucher. Die Stadt hat nun ehrgeizige Pläne für umfassende Sanierungen zwischen 2026 und 2028 vorgelegt, um den Verbrauch und die Emissionen deutlich zu senken.

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Die Ausgaben für Energie stiegen 2024 auf 10,7 Millionen Euro – eine Steigerung um 1,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Während der Stromverbrauch mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) konstant blieb, sank der Erdgasbedarf leicht um 2 Prozent auf 50,4 Millionen kWh. Der Verbrauch an Heizöl erreichte mit 6 Millionen kWh wieder das Niveau vor 2022, nachdem zuvor Vorräte aufgebaut worden waren.

Der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude verringerte sich minimal um 0,33 Prozent auf insgesamt 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalente. Eine kürzlich abgeschlossene Modernisierung der Beleuchtung, die 850.000 Euro kostete, wurde zur Hälfte aus Bundesmitteln gefördert. Zudem wurden in den vergangenen zwei Jahren die Energiemonitoring- und -managementsysteme ausgebaut.

Für die Zukunft plant die Stadtverwaltung den Austausch veralteter Stromzähler sowie die Einführung von Wasser- und Wärmezählern. Eine neue Energiemanagement-Software soll den Verbrauch präziser erfassen. Zwischen 2026 und 2028 stehen die Modernisierung von Heizungsanlagen, Gebäudesanierungen und die Installation von Solaranlagen an. Noch unklar ist, wie viele Schulen von den Maßnahmen betroffen sein werden.

Obwohl die Energiekosten 2024 stiegen, blieb der Gesamtverbrauch stabil. Die anstehenden Sanierungen und digitalen Aufrüstungen zielen darauf ab, Verschwendung zu reduzieren und die Emissionen zu senken. Im Fokus stehen dabei besonders die Schulen, die derzeit den Löwenanteil des Energiebedarfs in den städtischen Liegenschaften ausmachen.

Quelle