Mönchengladbach probt den Krisenfall mit Großübung nach BHP-500-Plan
Stefanie GeißlerMönchengladbach probt den Krisenfall mit Großübung nach BHP-500-Plan
Mönchengladbach bereitet sich auf eine Großübung zur Krisenbewältigung vor
Die Stadt Mönchengladbach testet in einer groß angelegten Übung ihre Notfallkapazitäten. Dabei wird der Katastrophenschutzplan BHP 500 des Landes Nordrhein-Westfalen aktiviert, der im Krisenfall bis zu 500 Menschen unterstützen soll. An der Simulation beteiligen sich lokale Behörden sowie Freiwillige von vier großen Hilfsorganisationen.
Die Übung beginnt mit dem Zusammenziehen der Einsatzteams an der Straße Am Borussiapark, von wo aus sie in einem gekennzeichneten Konvoi durch die Stadt fahren. Alle Fahrzeuge tragen an der linken Seite blaue Flaggen, das letzte Fahrzeug zusätzlich eine grüne Flagge. Zudem signalisieren blaue Blaulichter an jedem Fahrzeug die Teilnahme am Einsatz.
Im Mittelpunkt der Übung stehen der Aufbau und die Organisation zentraler Versorgungsbereiche. Dazu gehören Anmeldestellen, medizinische Versorgungszonen, psychosoziale Betreuungsstellen sowie Verpflegungsdienste. Die Teams richten zudem vorab geplante Einsatzbereiche in ausgewiesenen Notunterkünften ein.
Sechs Schulstandorte, darunter das Neuwerk Schulzentrum, dienen als Notunterkünfte. Die Neuwerk-Location ist bereits mit wichtigen Hilfsgütern ausgestattet. Die Übung prüft, wie schnell und effizient die Einsatzkräfte nach dem BHP-500-NRW-Rahmenplan agieren und ihre Maßnahmen koordinieren können.
Ziel der Simulation ist es, die Einsatzbereitschaft der Stadt bei großflächigen Notlagen zu bewerten. Durch die Erprobung von Konvoi-Einsätzen, Unterkunftsaufbau und Dienstkoordination sollen Stärken und Verbesserungspotenziale identifiziert werden. Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung künftiger Katastrophenschutzstrategien in Mönchengladbach ein.






