Mönchengladbach setzt auf #SicherImVerkehr: 113 Verstöße und mehr Schutz für Fußgänger
Julian KlingelhöferMönchengladbach setzt auf #SicherImVerkehr: 113 Verstöße und mehr Schutz für Fußgänger
Mönchengladbacher Polizei beteiligt sich an #SicherImVerkehr-Kampagne für mehr Fußgängersicherheit
Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich an der Aktion #SicherImVerkehr teilgenommen, um die Sicherheit von Fußgängern zu verbessern. Die Initiative fand im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche Nordrhein-Westfalen statt, die vom 27. Oktober bis zum 2. November durchgeführt wurde. Im Fokus standen dabei besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer – vor allem in Schulnähe und stark frequentierten Innenstadtbereichen.
Während der Kontrollen konzentrierten sich die Beamten auf Bildungsstätten und städtische Zentren. Ziel war es, das Sicherheitsgefühl der Fußgänger zu stärken und gleichzeitig für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Insgesamt wurden 113 Verkehrsverstöße dokumentiert, darunter Fälle, in denen Fußgänger sich unsicher verhalten hatten oder andere Verkehrsteilnehmer Fußgänger gefährdeten.
Zudem ging die Polizei aktiv auf die Bevölkerung zu und führte zahlreiche Gespräche. Es wurden 49 Verwarnungen ausgestellt, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet und zwei Strafanzeigen eingereicht. Weitere Verstöße wie Fahren ohne Führerschein oder die Nutzung des Handys am Steuer wurden ebenfalls registriert.
Um die Sichtbarkeit in den dunkleren Monaten zu erhöhen, verteilten die Beamten reflektierende Schnapparmbänder an Kinder und junge Fußgänger. Die anwesenden Eltern zeigten sich begeistert und unterstützten die Aktion nachdrücklich. Hintergrund der Kampagne sind 136 Unfälle mit Fußgängerbeteiligung in Mönchengladbach in diesem Jahr, bei denen es vier Todesopfer gab.
Die #SicherImVerkehr-Initiative zielt darauf ab, die Risiken für Fußgänger zu verringern – besonders in der Winterzeit, wenn schlechtere Sichtverhältnisse die Gefahr erhöhen. Durch eine Kombination aus Kontrollen und Aufklärungsarbeit soll der Straßenverkehr für schutzbedürftige Teilnehmer sicherer werden. Die reflektierenden Armbänder und die verstärkten Streifen werden auch weiterhin eine wichtige Rolle bei der Unfallprävention spielen.






