17 March 2026, 04:17

Mönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Eishockey in der Rhein-Ruhr-Region

Buchumschlag mit dem Titel "Sport in Europa" in leuchtenden Farben und detaillierten Designs, der Olympische Symbole und verwandte Bilder aus europäischen Spielen zeigt.

Mönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Eishockey in der Rhein-Ruhr-Region

Mönchengladbach stimmt in Bürgerentscheid über Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region ab

Die Stadt Mönchengladbach führt einen Bürgerentscheid durch, ob sie sich an der Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen soll. Bei der Abstimmung geht es darum, ob die Stadt im Falle eines erfolgreichen Antrags Eishockey-Wettbewerbe ausrichten würde.

Teilnahmeberechtigt sind nur gemeldete Einwohner ab 16 Jahren mit deutscher oder EU-Staatsbürgerschaft, die mindestens 16 Tage vor Beginn der Abstimmung in Mönchengladbach gelebt haben.

Zwischen dem 16. und 29. März erhalten die Wahlberechtigten die Unterlagen per Post. Jedes Paket enthält einen Stimmzettel, eine Informationsbroschüre sowie eine Wahlempfehlung des Oberbürgermeisters. Zudem wird die Begründung des Stadtrats für die Bewerbung beigefügt.

Die Abstimmung findet ausschließlich als Briefwahl statt. Die ausgefüllten Stimmzettel müssen bis spätestens 16:00 Uhr am 15. April eingegangen sein, um gezählt zu werden.

Damit das Ergebnis gültig ist, müssen mindestens 10 % der Wahlberechtigten – etwa 20.400 Personen – mit "Ja" stimmen. Die Frage lautet, ob die Bürger die Beteiligung Mönchengladbachs an der Olympia-Bewerbung für eines der drei kommenden Spiele unterstützen.

Falls die Bewerbung erfolgreich ist, würde die Stadt während der Olympischen Spiele die Eishockey-Turniere ausrichten. Das Ergebnis hängt sowohl von der Wahlbeteiligung als auch von der Zahl der Zustimmungen ab.

Der Erfolg des Bürgerentscheids steht und fällt mit der 10-Prozent-Hürde. Die Wahlunterlagen gehen bis Ende März an die Berechtigten, die ihre Stimmen bis Mitte April abgeben müssen. Eine verbindliche Entscheidung folgt auf Basis der ausgezählten "Ja"-Stimmen.

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