29 March 2026, 18:25

München verlangt erstmals Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel auf dem Oktoberfest

Ein kleines Gebäude mit rotem Dach und einem Riesenrad davor, umgeben von Menschen und Festdekorationen, mit Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

München verlangt erstmals Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel auf dem Oktoberfest

München führt erstmals Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel auf dem Oktoberfest ein

Zum ersten Mal erhebt München eine Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel während des Oktoberfests. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr ihr zehntes Jubiläum feiert, hat sich längst zu einer bekannten Tradition entwickelt und zieht prominente Gäste an. Die diesjährige Neuerung markiert einen Wandel in der Art und Weise, wie die Stadt kommerzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Fest reguliert.

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Cathy Hummels' WiesnBummel gilt seit Langem als einer der Höhepunkte des Oktoberfests und lockt Prominente wie den Rapper Kollegah oder die Schauspieler Jenny Elvers, Nina Bott, Simone Ballack und Oliver Pocher an. Während die Stadt die Veranstaltung bisher kostenfrei genehmigte, deutet es sich nun an, dass ein "sehr hoher fünfstelliger" Betrag fällig wird.

Die Maßnahme steht im Einklang mit Münchens genereller Linie, für werbliche Aktivitäten während des Festes Lizenzgebühren zu erheben. Die genauen Summen wurden zwar nicht bekannt gegeben, doch die Behörden bestätigten, dass Gebühren anfallen, sobald mit einer Veranstaltung Einnahmen erzielt werden. Hummels, die den WiesnBummel nutzt, um ihre Marke Events by CH zu bewerben, bezeichnete das Verhältnis zur Stadt als vertrauensvoll und kooperativ.

Künftig plant München, dieses Vorgehen auch auf andere Influencer und Content-Creator auszuweiten. Ziel ist es, die Nutzung der Marke Oktoberfest angemessen zu steuern, ohne die positiven Partnerschaften zu gefährden. Hummels selbst begrüßt die Zusammenarbeit und zeigt sich optimistisch für die kommenden Ausgaben.

Die Einführung der Gebühr spiegelt Münchens Bemühungen wider, die kommerzielle Nutzung des Oktoberfest-Namens zu regulieren. Zwar bleibt die genaue Höhe der Abgabe ungenannt, doch die neue Regelung setzt einen Präzedenzfall für ähnliche Veranstaltungen. Die Stadt strebt einen Ausgleich zwischen finanzieller Fairness und einer fortsetzenden Kooperation in den nächsten Jahren an.

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