13 April 2026, 12:21

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem finanziellen Kollaps

Ausführliche alte Karte von Stadt Münster, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Textanmerkungen.

Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem finanziellen Kollaps

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben

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Aufgrund steigender Kosten und sinkender Einnahmen steht das Münsteraner Straßenmagazin Draußen vor dem Aus. Die gemeinnützige Publikation, die obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen eine Existenzgrundlage bietet, sieht sich einer ungewissen Zukunft gegenüber – es sei denn, die finanzielle Situation bessert sich bald.

Das als gemeinnütziges Projekt gegründete Draußen berichtet über soziale und politische Themen und sichert gleichzeitig rund 70 Verkäufer:innen ein Einkommen. Monatlich werden etwa 8.000 Exemplare zum Preis von 2,80 Euro gedruckt und verkauft. Die Verkäufer:innen behalten einen Teil des Erlöses sowie Trinkgelder. Doch rückläufige Spenden und sinkende Verkaufszahlen haben das Magazin in finanzielle Bedrängnis gebracht.

Babsi Vahle, Geschäftsführerin und alleinige Redakteurin, leitet ein kleines Team aus vier Teilzeitmitarbeiter:innen. Trotz ihres ungebrochenen Engagements machen steigende Druckkosten die Fortführung des Projekts zunehmend schwierig. Die Initiative wirbt nun um Spenden und Sachleistungen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.

Ein Audiobeitrag über Draußen bleibt bis zum 4. November 2027 auf der Website von Studios NRW abrufbar.

Ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung droht Draußen die Schließung – mit gravierenden Folgen: Die Verkäufer:innen würden ihr Einkommen verlieren, und eine wichtige Plattform für marginalisierte Stimmen fiele weg. Das Team betont den dringenden Bedarf an Soforthilfe, um die Arbeit fortzuführen und diejenigen zu unterstützen, die auf das Magazin angewiesen sind.

Quelle